Fit für den Atemschutzeinsatz

DETTINGEN. Am 16. und 17. September trafen sich die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehrabteilung zu einem Ausbildungswochenende. Ziel dieser Schulung war es, die Standards für den Atemschutzeinsatz zu trainieren und damit zu festigen.

Begonnen wurde am Freitagabend mit einem Theorieblock, bei dem es um die Atemschutztauglichkeit, Einsatzgrundsätze und die Gerätetechnik mit ihren möglichen Störquellen ging. Es folgte das Themengebiet „Atemschutzüberwachung“. Hierbei wurden die Grundlagen der Überwachung von Trupps unter Atemschutz betrachtet. Diese Überwachung ist eine wichtige Sicherheit für Feuerwehrmänner und -frauen, welche sich in Bereiche begeben, in denen ein Atmen ohne Atemschutz nicht möglich ist. Damit sollte es aber auch genug der Theorie für diesen Tag sein. Den nächsten Teil an diesem Abend bildete das Ausrüsten mit Atemschutzgeräten. Da die Anfahrt zu einem Brand teilweise nur sehr kurz ausfallen kann, ist es wichtig, dass die Abläufe beim Ausrüsten mit Atemschutz sehr routiniert ablaufen, um keine Zeit zu verlieren. Jedoch darf hier dem sogenannten Angriffstrupp kein Fehler unterlaufen, da er sich sonst selbst in Gefahr bringen kann, wenn beispielsweise das Atemschutzgerät nicht richtig vorbereitet wurde. Zum Abschluss wurde noch das Anlegen verschiedener Schutzausrüstung, wie Hitzeschutz und Chemieschutzkleidung, geübt. Den ersten Tag des Atemschutzwochenendes ließen die Feuerwehrmänner und –frauen gemütlich mit einer Pizza zur Stärkung ausklingen.

Der darauf folgende Samstag stand ganz im Zeichen der praktischen Ausbildung. Vormittags konnte an verschiedenen Stationen das Besteigen von tragbaren Leitern und das Verlegen von Schlauchleitungen geübt werden. Die unterschiedliche Verteilung der Aufgaben in Gruppe und Staffel wurde hierbei aufgezeigt. Wie Schlauchleitungen in einem Treppenhaus verlegt werden können, konnte von den Atemschutzträgern geübt werden. Vor allem die richtig vorbereitete Schlauchreserve für einen Innenangriff, entscheidet oftmals über den Einsatzerfolgt. Nachdem alle Schläuche wieder aufgeräumt waren, wartete auch schon das Mittagessen auf die Teilnehmer.

Nach einer ausgiebigen Pause stand am Nachmittag das Öffnen von Türen zu Brandräumen und die Handhabung des Strahlrohrs auf dem Plan. Auch die Rettung eines in Not geratenen Atemschutztrupps wurde diskutiert und praktisch geübt.

Zum Abschluss hieß es ein letztes Mal aufräumen und alle Gerätschaften wieder einsatzbereit machen, bevor Resümee über die vergangenen beiden Tage gezogen werden konnte. Am Schluss waren sich alle einig, die gesammelten Erfahrungen sind wichtig für die kommenden Einsätze unter Atemschutz und müssen in Zukunft noch weiter geübt werden. Es besteht also Wiederholungsbedarf.

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