Türöffnung nach medizinischem Notfall

DETTINGEN. Unterstützung des Rettungsdienstes

Die Rettungsleitstelle alarmierte die Abteilungen Dettingen und Gerstetten zu einer Türöffnung in den Dettinger Ortskern. Vorausgegangen war ein Notruf über einen medizinischen Notfall hinter verschlossener Tür. Dies gab zum Anlass sowohl den Rettungsdienst, wie auch die Feuerwehr zu alarmieren. Ein Eingreifen der Feuerwehr war jedoch nicht nötig, da die Wohnungstür auch ohne technisches Gerät geöffnet werden konnte. Die erkrankte Person wurde vom Rettungsdienst versorgt und die Feuerwehr machte sich auf den Rückweg zu den Gerätehäusern bzw. konnte die Einsatzfahrt abbrechen.

Wasser im Keller am 1. Advent

Am Abend des ersten Advents wurde die Abteilung Dettingen gegen 19:30 Uhr zu einem leerstehenden Wohnhaus, im Dettinger Ortskern, gerufen. Dort war aufmerksamen Bürgern der unkontrollierte Austritt von Wasser aufgefallen. Die Erkundung der Feuerwehr führte dazu, dass ein mit Wasser vollgelaufener Gewölbekeller entdeckt wurde. Dieser stand bereits bis zu einer Höhe von 1,7 Meter unter Wasser. Mit Hilfe einer Tauchpumpe sowie der im Feuerwehrfahrzeug verbauten Pumpe, wurde der Keller wieder trocken gelegt. Da die Feuerwehr den Grund für die vorgefundene Lage in einem technischen Defekt im Wasserleitungsnetz vermutete. würde der zuständige Wassermeister zur Einsatzstelle beordert.

Für die Bürgerinnen und Bürger Deckreisig gesammelt

DETTINGEN. Deckreisig durch Abteilung Dettingen gesammelt.

Am Freitagnachmittag machten sich Mitglieder der Einsatzabteilung, Jugendgruppe und des Feuerwehr Fördervereins Dettingen auf den Weg in den Wald, zur alljährlichen Deckreisigsammlung.

Wie jedes Jahr hatten Bürger aus Heldenfingen, Heuchlingen und Dettingen die Möglichkeit über die Gemeinde Deckreisigbündel zu bestellen um ihre Pflanzen vor der Winterkälte zu schützen. In einem Waldstück in der Nähe des Gerstetter Sportplatzes wurden Fichten- und Tannenzweige frisch von den Bäumen geschnitten und zu Büscheln zusammengebunden.

Nach einer kurzen Stärkung mit Schnitzel- und Leberkäswecken wurden rund 150 Bündel auf die jeweiligen Teilorte verteilt.

 

Mal richtig einheizen… Unser Brandschutztipp

 

Feuer wird seit Urzeiten als Wärmequelle genutzt. Doch bis heute haben viele Menschen nicht gelernt sicher mit Feuer umzugehen.

Deshalb nachfolgend ein paar Tipps zum Heizen:

 

  • Vermeiden Sie offenes Feuer in der Wohnung – sicherer sind Heizlüfter oder Kachelöfen.
  • Durch unvollständige Verbrennung kann es zur Bildung von Kohlenmonoxid kommen, das zu lebensgefährlichen Vergiftungen führt. Lassen Sie Kamine regelmäßig von Ihrem Kaminfeger prüfen und reinigen!
  • Achten Sie bei Heizlüftern darauf, dass diese genügenden Abstand zu brennbaren Gegenständen haben.
  • Lassen Sie Heizungsanlagen und Kamine regelmäßig vom Fachmann warten.
  • Lagern Sie Brennmaterialvorräte nicht zu nahe am Ofen.
  • Entsorgen Sie heiße Asche nur in feuerfeste Mülleimer oder Mülltonnen.
  • Sorgen Sie beim Einsatz von Gasheizlüftern für gute Belüftung.
  • Stellen Sie provisorische Feuerstätten sachgerecht auf, lassen Sie dies am besten von einem Fachmann erledigen.

Wenn es dann doch trotz aller Vorsicht einmal schief gehen sollte, helfen Ihnen die Frauen und Männer Ihrer Feuerwehr. Notruf-Telefon 112

Weitere Brandschutztipps unter Brandschutztipps Feuerwehrverband BW

Quelle: Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V.

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Jugendgruppe Dettingen gibt Gas auf der Kartbahn

DETTINGEN – Zehn Jugendliche der Jugendgruppe machten sich, zusammen mit ihren Betreuern, auf den Weg zur Go-Kartbahn nach Günzburg. Dort angekommen drehten die Jungs und Mädels, eingeteilt in zwei Gruppen, ihre Runden mit den Karts. So konnte jeder seine Fahrkünste testen und ein Gefühl für die Geschwindigkeit und das Kurvenverhalten der Go-Karts entwickeln. Nach einer guten Stunde wurde mit vielen glücklichen Gesichtern die Heimfahrt angetreten. Diesmal jedoch mit den Mannschaftstransportern der Feuerwehr und natürlich mit den Betreuern am Steuer.

Ausbildungsblock zu Einsätzen der technischen Hilfe abgeschlossen

DETTINGEN. Der zweite Ausbildungsblock, im Jahr 2016, wurde erfolgreich abgeschlossen. So verschieden wie die Einsätze der Feuerwehr, im Bereich der technischen Hilfe sind, so unterschiedlich waren auch die Ausbildungsinhalte, im vergangenen Ausbildungsblock.
Den Auftakt bildete eine Stationsausbildung zur technischen Hilfe bei Verkehrsunfällen. Hierbei wurde das richtige Sichern und Stabilisieren von verunfallten PKW sowie das Arbeiten mit den hydraulischen Rettungsgeräten trainiert.
Auf diese erste Stationsausbildung folgte am nächsten Dienstabend eine “Knobelaufgabe” für die Kameradinnen und Kameraden der Abteilung Dettingen. Die Aufgabe bestand darin, einen PKW soweit anzuheben, um an diesem die Räder jeweils über Kreuz wechseln zu können. Jedoch durfte dabei das Fahrzeug nur mit feuerwehrtechnischem Geräte berührt werden. Ein mit Wasser gefüllter Becher auf dem Dach des PKW diente dabei als Indikator für die Genauigkeit der durchgeführten Arbeit. Ziel war es also, möglichst wenig Wasser zu verschütten. Somit konnte der Einsatz verschiedener Gerätschaften, das Arbeiten im Team und ein behutsames Vorgehen geübt werden.


Das aufgefrischte und auch neu erworbene Wissen, konnte bei den folgenden Einsatzübungen angewendet und somit gefestigt werden.
In der ersten Einsatzübung befasste man sich mit der Rettung von Personen, welche von schweren Lasten eingeklemmt sind. Als Übungsszenario diente hier ein umgestürzter Ladewagen unter welchem eine Person eingeklemmt wurde. Diese galt es zu befreien. Mit der Hilfe des hydraulischen Spreizers, Stempeln und Unterbaumaterial, wurde der Ladewagen soweit angehoben, dass die Person gerettet werden konnte.


Die zweite Übung dieses Ausbildungsblockes wurde zusammen mit der Feuerwehr Herbrechtingen durchgeführt. Angenommen wurde hierbei ein Brand in einem Industriebetrieb. Durch die starke Rauchentwicklung kam es dabei zusätzlich zu einem Verkehrsunfall auf der Zufahrtsstraße. Bei dieser Übung wurde der Abteilung Dettingen die Abarbeitung des Verkehrsunfalls durch den Einsatzleiter zugeteilt.


Bei der letzten Übung handelte es sich um einen Arbeitsunfall auf einem Landwirtschaftlichen Betrieb. In Folge einer Verpuffung wurden zwei Personen unter landwirtschaftlichen Geräten eingeklemmt. Diese Übung wurde in Zusammenarbeit mit den Helfern vor Ort des DRK durchgeführt.


Die Abteilung Dettingen ist bei Einsätzen der technischen Hilfe, fest in der Alarm- und Ausrückordnung der Feuerwehr Gerstetten eingebunden. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass dieses sehr vielseitige Einsatzgebiet, besonders geschult und geübt wird. Dies wurde mit der Durchführung des Ausbildungsblocks umgesetzt. Somit können sich die Bürgerinnen und Bürger jederzeit auf schnelle und kompetente Hilfe verlassen.

Unwettereinsatz in Dettingen

Am 29.05.2016 wurde die Abteilung Dettingen der Feuerwehr Gerstetten um kurz nach 20 Uhr, in Folge eines starken Unwetters, alarmiert. Gemeldet wurde eine Überschwemmung der Landesstraße zwischen Dettingen und Hausen. Kurze Zeit nach dem Alarm machten sich zwei Fahrzeuge auf den Weg zur Erkundung der Einsatzstelle. Auf der Landesstraße waren jedoch nur leichte Überspülungen der Fahrbahn zu erkennen, diese erforderten keinen weiteren Einsatz der Feuerwehr.

Weitaus größere Schäden hatte das Unwetter im benachbarten Gemeindegebiet Steinheim angerichtet. Zur Unterstützung der dortigen Kameraden wurden auch vier Mann der Abteilung Dettingen mit einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Gerstetten zur Überlandhilfe entsandt.

Unser Brandschutztipp – Für ein sicheres Grillvergnügen

Brandschutztipp_Grillen_2

Nach den „Eisheiligen“ beginnt spätestens mit den Pfingstferien die Grillsaison. Damit diese für alle zum gelungenen Freizeiterlebnis und nicht zum Desaster wird, empfielt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg um Beachtung einiger Grundregeln. Wenn diese Ratschläge beachtet werden, steht einer vergnüglichen und unfallfreien Grillparty nichts mehr in Wege:

  • Wählen Sie einen standfesten und sicheren Standplatz für den Grill und halten Sie Abstand zu brennbaren Stoffen wie Lampions, Girlanden, etc. Ein Sicherheitsabstand von 2-3 Metern ist das Mindestmaß!
  • Zum Anzünden des Grills verwenden Sie Trockenbrennstoffe oder Grillanzünder, niemals jedoch brennbare Flüssigkeiten. Gießen Sie insbesondere keinen Spiritus o.ä. in den Grill! Fachen Sie das Feuer nicht mit Preßluft oder gar mit Sauerstoff an!
  • Halten Sie Löschmittel bereit! Ein Feuerlöscher oder Eimer Wasser hilft Entstehungsbrände zu bekämpfen.
  • Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt mit dem Grill hantieren.
  • Tragen Sie beim Hantieren am Grill keine Synthetik-Kleidung. Diese kann schlagartig Feuer fangen!
  • Nach dem Grillen löschen Sie die Glut ab. Füllen Sie niemals heiße Asche in Müllgefäße. Wenn Sie in einer Grillstelle im Freien grillen, decken Sie die Glut vollständig mit Erde ab, damit der Wind sie nicht forttragen kann.
  • Zur Vermeidung von Waldbränden ist für Feuer außerhalb befestigter Grillplätze vom Waldrand ein Sicherheitsabstand von 300 Metern gesetzlich vorgeschrieben.
  • Bei Unfällen oder Bränden rufen Sie die Feuerwehr über Telefonnummer 112.

Wir wünschen guten Appetit und eine unfall- und schadenfreie Grillsaison!

Quelle: Landesfeuerwehrverband BW

Türöffnung

Auf Grund eines ausgelösten Hausnotrufes wurden die Abteilungen Dettingen und Gerstetten zur Türöffnung alarmiert. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr wurde die Haustüre bereits durch Angehörige geöffnet. Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht mehr erforderlich.

Gut gerüstet für Einsätze mit gefährlichen Stoffen

Dettingen – Der erste  Ausbildungsblock im Jahr 2016 befasste sich mit Themen im Bereich der Gefahrstoffe.

Wie schon in den Jahren zuvor, übte die Abteilung Dettingen Themen rund um den Gefahrguteinsatz in Form eines Ausbildungsblockes. Da die Abteilung mit Materialien für Unfälle mit gefährlichen Stoffen ausgestattet ist, darunter auch zwei Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, rückt sie zu Einsätzen dieser Art im gesamten Gemeindegebiet aus.

Dieses Aufgabengebiet gehört zu einem der anspruchsvollsten der Feuerwehr, somit bedarf es einer Menge an Übung, als Vorbereitung für den Ernstfall. In einem Ausbildungsblock „Gefahrgut“ welcher Unterrichte, Stationsausbildungen und Einsatzübungen umfasste, frischten die Feuerwehrfrauen und -männer ihr Wissen in diesem Bereich wieder auf. Hierbei ging es unter anderem um die Festigung von Standardeinsatzregeln, das richtige An- und Ablegen des CSA, den Aufbau eines Notdekontaminationsplatzes, aber auch um die Erkundung von Gefahrenlagen. Letzteres spielt vor allem eine entscheidende Rolle bei Unfällen mit Gefahrstoffen. Sind Personen in Gefahr? Welcher Stoff läuft aus und in welcher Menge? Besteht eine Gefahr der Ausbreitung? All das sind Fragen, die in der Anfangsphase eines Gefahrguteinsatzes zu klären sind.

Die Feuerwehr Gerstetten ist jedoch nur für erste Maßnahmen ausgerüstet. Im Ernstfall wird der Gefahrgutzug des Landkreises, welcher über weiteres Material verfügt, Unterstützung leisten. Da die Anfangsphase eines Einsatzes meist für den Einsatzerfolg entscheidend ist, ist es umso wichtiger, dass die Mitglieder der Abteilung Dettingen immer auf dem aktuellen Stand und gut ausgebildet sind.

Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Gerstetten, dem Gefahrgutzug des Landkreises Heidenheim und des DRK wurde bei einer Einsatzübung auf dem Betriebsgelände der Firma Netto Markendiscount geübt. Angenommen wurde dabei der Austritt von Ammoniak, aus einer Kühlanlage, im Keller des Lagergebäudes. Die Aufgabe der Feuerwehr Gerstetten bestand vorrangig in der Rettung von Menschen aus dem Gefahrenbereich sowie der Erkundung der genauen Lage. Um dieser vorgefunden unkontrollierten Lage wieder Herr zu werden wurden sie von den Spezialisten des Gefahrgutzuges tatkräftig unterstützt. Diese führten Messungen im Gebäude durch, stoppten den Austritt des Kühlmittels und pumpten den bereits ausgelaufenen Stoff in spezielle Fässer um. Am Ende der Übung konnte durch Hauptkommandant Zimmermann eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten bestätigt werden. Diese Zusammenarbeit muss jedoch weiterhin ausgebaut und geübt werden, um für den Ernstfall jederzeit bestens gerüstet zu sein.

Bericht der Heidenheimer Zeitung über diese Übung.

4. Klasse zu Gast bei der Feuerwehr

Dettingen – Brandschutzunterricht für die Grundschule durchgeführt

Im Rahmen der Brandschutzerziehung, besuchte die 4. Klasse der Grundschule in Dettingen, die örtliche Feuerwehr. Hierzu wurden die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin an der Grundschule mit drei Feuerwehrautos abgeholt und an das Feuerwehrhaus gebracht. Nachdem Jugendgruppenleiter Tobias Melzer die Gäste begrüßt hatte, stand zuerst das Thema „Brennen und Löschen“ auf dem Plan. Anhand des Verbrennungsdreieckes wurden die Grundlagen für eine Verbrennung erklärt und mit einigen Versuchen belegt. Welche brennbaren Stoffe es gibt und wie diese eingeteilt werden, wurde aufgezeigt. Welche Rolle der Sauerstoff für ein Feuer spielt, konnten die Schülerinnen und Schüler bei einer Verbrennung in reinem Sauerstoff beobachten. Doch nicht nur der Verbrennungsvorgang an sich, sondern auch das Löschen von Feuern kam nicht zu kurz. So wurde die kühlende Wirkung des Wassers verdeutlicht und mittels Löschschaum ein Flüssigkeitsbrand erstickt. Die Erklärung des allseits bekannten Feuerlöschers durfte an dieser Stelle nicht fehlen.

Sollte es jedoch einmal zu einem Notfall kommen, ist es wichtig zu wissen, wie Hilfe gerufen werden kann. Die europaweite Notrufnummer 112 war jedem der Jungen und Mädchen bereits ein Begriff. Die sogenannten fünf W-Fragen wurden noch einmal zusammen wiederholt, bevor es daran ging einen „richtigen“ Notruf bei der Rettungsleistelle in Aalen abzusetzen.

Die Jugendgruppe der Abteilung Dettingen führte den Viertklässlern einen Löschangriff vor. Somit war aus nächster Nähe zu betrachten, wie die Schläuche ausgerollt werden und wo das Löschwasser eigentlich herkommt. Im Anschluss durfte jeder einmal mit dem Strahlrohr spritzen.

Zurück am Gerätehaus erklärte Tobias den Schülerinnen und Schüler noch das Feuerwehrfahrzeug und die darin verladene Ausrüstung. Damit war der Besuch der 4. Klasse, bei der Feuerwehr, nach rund drei Stunden beendet. Dabei waren sich alle einig, dass dieser Ausflug außerhalb der regulären Schulzeiten ein voller Erfolg war.

50 Jahre Dettinger Treffen der Feuerwehren aus ganz Deutschland

 

Dettingen (Konstanz) – Über 400 Gäste feierten vergangenes Wochenende am Bodensee

Als im Jahre 1966, Josef Deggelmann aus Dettingen bei Konstanz, das 1. Dettinger Treffen der Feuerwehren aus Deutschland in Dettingen an der Erms initiierte, glaubte wahrscheinlich noch niemand daran, dass dieses Treffen nach 50 Jahren noch immer ein fester Bestandteil im jährlichen Terminkalender der neun Dettinger Feuerwehren aus ganz Deutschland sein wird. Nach dem Josef Deggelmann bis 1994 diese Treffen leitete, von 1994 bis 2006 Erich Siegel aus Dettingen/ Teck das Ruder in der Hand hatte, fand das 50. Jubiläumstreffen vom 12. bis 13.03.2016, unter der Präsidentschaft von Winfried Reisert aus Dettingen am Main, am Bodensee in Dettingen Konstanz, statt.

Über zwei Jahren wurde für dieses Jubiläumstreffen bereits geplant, denn es sollte etwas besonders werden. Dass dies schwer werden würde, war jedem von vorne herein klar, denn bis heute waren alle 49 vorausgegangene Treffen schon ein Highlight für sich.

Dass es etwas besonderes wird, konnte man schon an der Gästeliste erkennen. Unter den über 400 Gästen, wovon über 300 auch über Nacht in Konstanz blieben, weilten alleine acht von neun Dettinger Bürgermeister/Ortsvorsteher. Voran der Bürgermeister von Konstanz, Herr Dr. Andreas Osner sowie der Ortsvorsteher Roger Tscheulin (Dettingen-Konstanz), der Bürgermeister von Dettingen am Main, Herr Winfried Bruder der Bürgermeister von Dettingen an der Erms, Herr Michael Hillert, der Bürgermeister von Dettingen/Teck, Herr Rainer Haußmann, die Ortsvorsteher von Dettingen Rottenburg, Herr Hubert Walz, Dettingen Horb, Herr Josef Nadj, Dettingen Gerstetten, Frau Anette Lindenmaier sowie der Amtsleiter von Dettingen an der Donau, Herr Ludwig Griener. Lediglich von Dettingen an der Iller, war kein offizieller Gemeindevertreter zu Gast.

Aber auch Feuerwehrführungskräfte waren geladen. So erschien der Kommandant der Feuerwehr Konstanz, Herr Klaus Dieter Quintus. Der Kreisbrandrat des Landkreises Aschaffenburg, Herr Karl-Heinz Ostheimer, musste krankheitsbedingt kurzfristig den Besuch absagen und ließ sich entschuldigen.

Bereits am Freitagabend tagten die neun Kommandanten zusammen mit dem Präsident und seinem Stellvertreter. Letzte Details wurden besprochen, der Ablauf und Zeitplan noch einmal durchgegangen. Aber auch für die nächsten Treffen in der Zukunft wurden bereits die Weichen gestellt.

Am Samstagmorgen fand um 10:30 Uhr ein Besuch am Grab von Josef Deggelmann, dem Gründer der Treffen, statt. Neben einer Ansprache und einem gemeinsamen Gebet, wurde mit der Niederstellung einer Schale, an seine Arbeit zum Wohle und der Kameradschaft aller neun Dettingen, gedacht.

Offiziell wurde es dann ab 16:00 Uhr in der Kapitän Rohmer Halle. Die über 400 Gäste trafen ein und wurden von den neun Kommandanten mit Handschlag begrüßt. In geselliger Runde wurde ein Glas Sekt angeboten und die ersten Gespräche geführt.

Pünktlich um 17:00 Uhr startete der eigentliche Festakt. Präsident Winfried Reisert (Main), hieß alle „Dettinger“ in der schön dekorierten Halle, willkommen. Er hielt auch eine kurze Festansprache, bevor ein Grußwort des Konstanzer Bürgermeisters Dr. Andreas Osner, folgte. Der Stellvertretende Präsident Peter Becher (Gerstetten) hatte eine wunderbare Chronik in Wort und Bild zum 50. Jubiläum vorbereitet. Diese trug er im Anschluss an die Vorredner in einer derart begeisternden Art und Weise vor, dass seine Ausführungen am Ende mit stehenden Ovationen belohnt wurden. Schlag auf Schlag ging es auch weiter, es folgten die Ehrungen. Geehrt wurden die drei noch lebenden Gründungsmitglieder Peter Kronenbitter (Horb), Franz Notz (Iller) und Konrad Kesselring (Rottenburg, war aber nicht anwesend), weiterhin noch der Ehrenpräsident Erich Sigel (Teck) sowie der Stellvertretende Präsident Peter Becher (Gerstetten). Alle erhielten das neu geschaffen Ehrenzeichen der neun Dettingen in Gold. Eine Überraschung erlebte dann noch der amtierende Präsident Winfried Reisert (Main), er wurde mit dem Feuerwehr Ehrenkreuz in Bronze, des Deutschen Feuerwehr Verbandes ausgezeichnet.

Nach dem gemeinsamen Abendessen um 18:30 Uhr, begann kurz nach 20:00 Uhr der Festabend. Moderator Christoph Brugger führte durch das Programm und sorgte für stetig humorvolle Ankündigungen. Nun hatten die Bürgermeister das Wort, in Blöcken zu immer drei Bürgermeistern, hatten diese wenige Minuten Zeit, ihre Gemeinde den Besuchern vorzustellen und zu erläutern, warum es so schön in ihrem Dettingen ist. Jeder Block wurde dann durch Musik der Gruppe Wildbock für kurze Zeit unterbrochen. Ein erster Auftritt des Spielmannszuges der Feuerwehr Konstanz, ließ die Erwartungen für den späteren zweiten Auftritt, nach oben schnellen. Diese Erwartungen wurden aber auch voll erfüllt. Mit Black Light, weißen Handschuhen und Neonleuchtende Trommelstecken, verwandelten diese die Bühne in eine wahrhaftige gespenstige Atmosphäre. Dieser Auftritt bildete dann sogleich auch den Abschluss des Festprogramms, so dass ab etwa 00:00 Uhr das Tanzbein geschwungen werden konnte. Zuvor sorgte noch „Bubi Kreuz“ mit einer auf die Feuerwehr zugeschnittenen Sketcheinlage, für Lacher. Bis zum frühen morgen spielte dann die Gruppe Wildbock auf, die ihrem Namen größte Ehre machte.

Gleich am Sonntagmorgen ging es weiter, nach einer kurzen Nacht fanden sich alle „Dettinger“ wieder in der Festhalle ein. Berthold Riedle, Kommandant der Feuerwehr Dettingen Konstanz, begrüße alle Gäste zum Frühschoppen mit Alleinunterhalter Berthold Schlum. Punkt 11:00 Uhr wurden dann die Ehrenzeichen der neun Dettinger Feuerwehren in Silber, an insgesamt 54 Personen, zusammen mit einer Urkunde übergeben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen verließen dann die ersten „Dettinger“ den Bodensee und brachen auf in Richtung Heimat. Aber fast alle haben sich mit den Worten „bis zum nächsten Dettinger Treffen, im nächsten Jahr in Rottenburg“ verabschiedet.

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Quelle (Text + Bild): Andreas Emge, Dettingen/Main

Schwelbrand löst Feuerwehreinsatz aus

Dettingen – Feuerwehr löscht Schwelbrand

Um 07:32 Uhr löste die Rettungsleitstelle in Aalen am Donnerstag Morgen Feueralarm für die Abteilungen Dettingen, Heuchlingen und Gerstetten aus. Gemeldet wurde ein Brand in einem holzverarbeitenden Industriebetrieb in der Dettinger Heerstraße. Vor Ort fanden die ersten Einsatzkräfte eine verrauchte Halle vor, in der Hackschnitzel gelagert werden. Grund für die Rauchentwicklung war der Schwelbrand in einem Container, welcher mit Sägespänen gefüllt war. Mit Hilfe eines Radladers wurde der Container aus der Halle heraus gezogen. Um den Schwelbrand löschen zu können wurde der Container geöffnet und das Brandgut ausgeräumt. Die verrauchte Halle wurde gleichzeitig mittels mehrerer Hochleistungslüfter belüftet. Nach rund 2,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.