Wasser im Keller am 1. Advent

Am Abend des ersten Advents wurde die Abteilung Dettingen gegen 19:30 Uhr zu einem leerstehenden Wohnhaus, im Dettinger Ortskern, gerufen. Dort war aufmerksamen Bürgern der unkontrollierte Austritt von Wasser aufgefallen. Die Erkundung der Feuerwehr führte dazu, dass ein mit Wasser vollgelaufener Gewölbekeller entdeckt wurde. Dieser stand bereits bis zu einer Höhe von 1,7 Meter unter Wasser. Mit Hilfe einer Tauchpumpe sowie der im Feuerwehrfahrzeug verbauten Pumpe, wurde der Keller wieder trocken gelegt. Da die Feuerwehr den Grund für die vorgefundene Lage in einem technischen Defekt im Wasserleitungsnetz vermutete. würde der zuständige Wassermeister zur Einsatzstelle beordert.

Für die Bürgerinnen und Bürger Deckreisig gesammelt

DETTINGEN. Deckreisig durch Abteilung Dettingen gesammelt.

Am Freitagnachmittag machten sich Mitglieder der Einsatzabteilung, Jugendgruppe und des Feuerwehr Fördervereins Dettingen auf den Weg in den Wald, zur alljährlichen Deckreisigsammlung.

Wie jedes Jahr hatten Bürger aus Heldenfingen, Heuchlingen und Dettingen die Möglichkeit über die Gemeinde Deckreisigbündel zu bestellen um ihre Pflanzen vor der Winterkälte zu schützen. In einem Waldstück in der Nähe des Gerstetter Sportplatzes wurden Fichten- und Tannenzweige frisch von den Bäumen geschnitten und zu Büscheln zusammengebunden.

Nach einer kurzen Stärkung mit Schnitzel- und Leberkäswecken wurden rund 150 Bündel auf die jeweiligen Teilorte verteilt.

 

Fit für den Atemschutzeinsatz

DETTINGEN. Am 16. und 17. September trafen sich die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehrabteilung zu einem Ausbildungswochenende. Ziel dieser Schulung war es, die Standards für den Atemschutzeinsatz zu trainieren und damit zu festigen.

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Ausbildungsblock zu Einsätzen der technischen Hilfe abgeschlossen

DETTINGEN. Der zweite Ausbildungsblock, im Jahr 2016, wurde erfolgreich abgeschlossen. So verschieden wie die Einsätze der Feuerwehr, im Bereich der technischen Hilfe sind, so unterschiedlich waren auch die Ausbildungsinhalte, im vergangenen Ausbildungsblock.
Den Auftakt bildete eine Stationsausbildung zur technischen Hilfe bei Verkehrsunfällen. Hierbei wurde das richtige Sichern und Stabilisieren von verunfallten PKW sowie das Arbeiten mit den hydraulischen Rettungsgeräten trainiert.
Auf diese erste Stationsausbildung folgte am nächsten Dienstabend eine “Knobelaufgabe” für die Kameradinnen und Kameraden der Abteilung Dettingen. Die Aufgabe bestand darin, einen PKW soweit anzuheben, um an diesem die Räder jeweils über Kreuz wechseln zu können. Jedoch durfte dabei das Fahrzeug nur mit feuerwehrtechnischem Geräte berührt werden. Ein mit Wasser gefüllter Becher auf dem Dach des PKW diente dabei als Indikator für die Genauigkeit der durchgeführten Arbeit. Ziel war es also, möglichst wenig Wasser zu verschütten. Somit konnte der Einsatz verschiedener Gerätschaften, das Arbeiten im Team und ein behutsames Vorgehen geübt werden.


Das aufgefrischte und auch neu erworbene Wissen, konnte bei den folgenden Einsatzübungen angewendet und somit gefestigt werden.
In der ersten Einsatzübung befasste man sich mit der Rettung von Personen, welche von schweren Lasten eingeklemmt sind. Als Übungsszenario diente hier ein umgestürzter Ladewagen unter welchem eine Person eingeklemmt wurde. Diese galt es zu befreien. Mit der Hilfe des hydraulischen Spreizers, Stempeln und Unterbaumaterial, wurde der Ladewagen soweit angehoben, dass die Person gerettet werden konnte.


Die zweite Übung dieses Ausbildungsblockes wurde zusammen mit der Feuerwehr Herbrechtingen durchgeführt. Angenommen wurde hierbei ein Brand in einem Industriebetrieb. Durch die starke Rauchentwicklung kam es dabei zusätzlich zu einem Verkehrsunfall auf der Zufahrtsstraße. Bei dieser Übung wurde der Abteilung Dettingen die Abarbeitung des Verkehrsunfalls durch den Einsatzleiter zugeteilt.


Bei der letzten Übung handelte es sich um einen Arbeitsunfall auf einem Landwirtschaftlichen Betrieb. In Folge einer Verpuffung wurden zwei Personen unter landwirtschaftlichen Geräten eingeklemmt. Diese Übung wurde in Zusammenarbeit mit den Helfern vor Ort des DRK durchgeführt.


Die Abteilung Dettingen ist bei Einsätzen der technischen Hilfe, fest in der Alarm- und Ausrückordnung der Feuerwehr Gerstetten eingebunden. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass dieses sehr vielseitige Einsatzgebiet, besonders geschult und geübt wird. Dies wurde mit der Durchführung des Ausbildungsblocks umgesetzt. Somit können sich die Bürgerinnen und Bürger jederzeit auf schnelle und kompetente Hilfe verlassen.

Unwettereinsatz in Dettingen

Am 29.05.2016 wurde die Abteilung Dettingen der Feuerwehr Gerstetten um kurz nach 20 Uhr, in Folge eines starken Unwetters, alarmiert. Gemeldet wurde eine Überschwemmung der Landesstraße zwischen Dettingen und Hausen. Kurze Zeit nach dem Alarm machten sich zwei Fahrzeuge auf den Weg zur Erkundung der Einsatzstelle. Auf der Landesstraße waren jedoch nur leichte Überspülungen der Fahrbahn zu erkennen, diese erforderten keinen weiteren Einsatz der Feuerwehr.

Weitaus größere Schäden hatte das Unwetter im benachbarten Gemeindegebiet Steinheim angerichtet. Zur Unterstützung der dortigen Kameraden wurden auch vier Mann der Abteilung Dettingen mit einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Gerstetten zur Überlandhilfe entsandt.

Vatertagshock der Abteilung Gussenstadt in der Bauernhau

Auf Grund des guten Wetters an Christi Himmelfahrt fanden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Wandergruppen den Weg zum traditionellen Vatertagshock der Gussenstadter Feuerwehrabteilung in der Bauernhau.

In diesem Jahr begann der Vatertags-Hock mit einem Gottesdienst der Gussenstadter Kirchengemeinde. Zur Mittagszeit lockte ein großes Angebot an Speisen die Wanderfreudigen in die Bauernhau. Unter den Gästen konnte man neben zahlreichen Gussenstadtern und den Feuerwehrabteilungen aus der Gesamtgemeinde Gerstetten auch viele auswärtige Wandergruppen im Bierzelt und unter den Bäumen begrüßen. Bei der Bewirtung, des seit mittlerweile mehr als 20 Jahren stattfindenden Festes in der Bauernhau, wurden die Feuerwehrleute bis in die späten Abendstunden tatkräftig von ihren Frauen und der Jugendfeuerwehr unterstützt.

Gut gerüstet für Einsätze mit gefährlichen Stoffen

Dettingen – Der erste  Ausbildungsblock im Jahr 2016 befasste sich mit Themen im Bereich der Gefahrstoffe.

Wie schon in den Jahren zuvor, übte die Abteilung Dettingen Themen rund um den Gefahrguteinsatz in Form eines Ausbildungsblockes. Da die Abteilung mit Materialien für Unfälle mit gefährlichen Stoffen ausgestattet ist, darunter auch zwei Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, rückt sie zu Einsätzen dieser Art im gesamten Gemeindegebiet aus.

Dieses Aufgabengebiet gehört zu einem der anspruchsvollsten der Feuerwehr, somit bedarf es einer Menge an Übung, als Vorbereitung für den Ernstfall. In einem Ausbildungsblock „Gefahrgut“ welcher Unterrichte, Stationsausbildungen und Einsatzübungen umfasste, frischten die Feuerwehrfrauen und -männer ihr Wissen in diesem Bereich wieder auf. Hierbei ging es unter anderem um die Festigung von Standardeinsatzregeln, das richtige An- und Ablegen des CSA, den Aufbau eines Notdekontaminationsplatzes, aber auch um die Erkundung von Gefahrenlagen. Letzteres spielt vor allem eine entscheidende Rolle bei Unfällen mit Gefahrstoffen. Sind Personen in Gefahr? Welcher Stoff läuft aus und in welcher Menge? Besteht eine Gefahr der Ausbreitung? All das sind Fragen, die in der Anfangsphase eines Gefahrguteinsatzes zu klären sind.

Die Feuerwehr Gerstetten ist jedoch nur für erste Maßnahmen ausgerüstet. Im Ernstfall wird der Gefahrgutzug des Landkreises, welcher über weiteres Material verfügt, Unterstützung leisten. Da die Anfangsphase eines Einsatzes meist für den Einsatzerfolg entscheidend ist, ist es umso wichtiger, dass die Mitglieder der Abteilung Dettingen immer auf dem aktuellen Stand und gut ausgebildet sind.

Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Gerstetten, dem Gefahrgutzug des Landkreises Heidenheim und des DRK wurde bei einer Einsatzübung auf dem Betriebsgelände der Firma Netto Markendiscount geübt. Angenommen wurde dabei der Austritt von Ammoniak, aus einer Kühlanlage, im Keller des Lagergebäudes. Die Aufgabe der Feuerwehr Gerstetten bestand vorrangig in der Rettung von Menschen aus dem Gefahrenbereich sowie der Erkundung der genauen Lage. Um dieser vorgefunden unkontrollierten Lage wieder Herr zu werden wurden sie von den Spezialisten des Gefahrgutzuges tatkräftig unterstützt. Diese führten Messungen im Gebäude durch, stoppten den Austritt des Kühlmittels und pumpten den bereits ausgelaufenen Stoff in spezielle Fässer um. Am Ende der Übung konnte durch Hauptkommandant Zimmermann eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten bestätigt werden. Diese Zusammenarbeit muss jedoch weiterhin ausgebaut und geübt werden, um für den Ernstfall jederzeit bestens gerüstet zu sein.

Bericht der Heidenheimer Zeitung über diese Übung.

2. Platz beim Fußballturnier

Die Abt. Heuchlingen erreichte einen guten zweiten Platz beim Fußball Hallenturnier der Feuerwehren des Landkreises Heidenheim in Sontheim an der Brenz.

Am Samstag den 02.04.2016 machte sich die Abteilung Heuchlingen auf nach Sontheim an der Brenz, wo in der Hermann-Eberhardt-Halle das 6. Hallenfußballturnier der Feuerwehren des Landkreises stattfand. In der Gruppenphase besiegte man die Mannschaft aus Bissingen mit 3:1, gegen unsere Kameraden aus dem Nachbarort Hausen wurde 2:0 gewonnen und im letzten Gruppenspiel reichte es noch zu einem unentschieden gegen Bergenweiler. Als Gruppenerster der Gruppe B ging es im Halbfinale gegen den zweiten der Gruppe A. Dies war die Mannschaft aus Ochsenberg, mit wunderschönen Kombinationen fegte man diese mit 5-0 vom Platz. Im Finale traf man wieder gegen die Kameraden aus Hausen, leider konnte die sehr gute Leistung der letzten Spiele nicht mehr abgerufen werden und man verlor mit 0-2. Die Enttäuschung nach dem verlorenen Finale war natürlich groß, Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft aus Hausen und vielen Dank nach Sontheim für die super organisierte und schöne Veranstaltung.

50 Jahre Dettinger Treffen der Feuerwehren aus ganz Deutschland

 

Dettingen (Konstanz) – Über 400 Gäste feierten vergangenes Wochenende am Bodensee

Als im Jahre 1966, Josef Deggelmann aus Dettingen bei Konstanz, das 1. Dettinger Treffen der Feuerwehren aus Deutschland in Dettingen an der Erms initiierte, glaubte wahrscheinlich noch niemand daran, dass dieses Treffen nach 50 Jahren noch immer ein fester Bestandteil im jährlichen Terminkalender der neun Dettinger Feuerwehren aus ganz Deutschland sein wird. Nach dem Josef Deggelmann bis 1994 diese Treffen leitete, von 1994 bis 2006 Erich Siegel aus Dettingen/ Teck das Ruder in der Hand hatte, fand das 50. Jubiläumstreffen vom 12. bis 13.03.2016, unter der Präsidentschaft von Winfried Reisert aus Dettingen am Main, am Bodensee in Dettingen Konstanz, statt.

Über zwei Jahren wurde für dieses Jubiläumstreffen bereits geplant, denn es sollte etwas besonders werden. Dass dies schwer werden würde, war jedem von vorne herein klar, denn bis heute waren alle 49 vorausgegangene Treffen schon ein Highlight für sich.

Dass es etwas besonderes wird, konnte man schon an der Gästeliste erkennen. Unter den über 400 Gästen, wovon über 300 auch über Nacht in Konstanz blieben, weilten alleine acht von neun Dettinger Bürgermeister/Ortsvorsteher. Voran der Bürgermeister von Konstanz, Herr Dr. Andreas Osner sowie der Ortsvorsteher Roger Tscheulin (Dettingen-Konstanz), der Bürgermeister von Dettingen am Main, Herr Winfried Bruder der Bürgermeister von Dettingen an der Erms, Herr Michael Hillert, der Bürgermeister von Dettingen/Teck, Herr Rainer Haußmann, die Ortsvorsteher von Dettingen Rottenburg, Herr Hubert Walz, Dettingen Horb, Herr Josef Nadj, Dettingen Gerstetten, Frau Anette Lindenmaier sowie der Amtsleiter von Dettingen an der Donau, Herr Ludwig Griener. Lediglich von Dettingen an der Iller, war kein offizieller Gemeindevertreter zu Gast.

Aber auch Feuerwehrführungskräfte waren geladen. So erschien der Kommandant der Feuerwehr Konstanz, Herr Klaus Dieter Quintus. Der Kreisbrandrat des Landkreises Aschaffenburg, Herr Karl-Heinz Ostheimer, musste krankheitsbedingt kurzfristig den Besuch absagen und ließ sich entschuldigen.

Bereits am Freitagabend tagten die neun Kommandanten zusammen mit dem Präsident und seinem Stellvertreter. Letzte Details wurden besprochen, der Ablauf und Zeitplan noch einmal durchgegangen. Aber auch für die nächsten Treffen in der Zukunft wurden bereits die Weichen gestellt.

Am Samstagmorgen fand um 10:30 Uhr ein Besuch am Grab von Josef Deggelmann, dem Gründer der Treffen, statt. Neben einer Ansprache und einem gemeinsamen Gebet, wurde mit der Niederstellung einer Schale, an seine Arbeit zum Wohle und der Kameradschaft aller neun Dettingen, gedacht.

Offiziell wurde es dann ab 16:00 Uhr in der Kapitän Rohmer Halle. Die über 400 Gäste trafen ein und wurden von den neun Kommandanten mit Handschlag begrüßt. In geselliger Runde wurde ein Glas Sekt angeboten und die ersten Gespräche geführt.

Pünktlich um 17:00 Uhr startete der eigentliche Festakt. Präsident Winfried Reisert (Main), hieß alle „Dettinger“ in der schön dekorierten Halle, willkommen. Er hielt auch eine kurze Festansprache, bevor ein Grußwort des Konstanzer Bürgermeisters Dr. Andreas Osner, folgte. Der Stellvertretende Präsident Peter Becher (Gerstetten) hatte eine wunderbare Chronik in Wort und Bild zum 50. Jubiläum vorbereitet. Diese trug er im Anschluss an die Vorredner in einer derart begeisternden Art und Weise vor, dass seine Ausführungen am Ende mit stehenden Ovationen belohnt wurden. Schlag auf Schlag ging es auch weiter, es folgten die Ehrungen. Geehrt wurden die drei noch lebenden Gründungsmitglieder Peter Kronenbitter (Horb), Franz Notz (Iller) und Konrad Kesselring (Rottenburg, war aber nicht anwesend), weiterhin noch der Ehrenpräsident Erich Sigel (Teck) sowie der Stellvertretende Präsident Peter Becher (Gerstetten). Alle erhielten das neu geschaffen Ehrenzeichen der neun Dettingen in Gold. Eine Überraschung erlebte dann noch der amtierende Präsident Winfried Reisert (Main), er wurde mit dem Feuerwehr Ehrenkreuz in Bronze, des Deutschen Feuerwehr Verbandes ausgezeichnet.

Nach dem gemeinsamen Abendessen um 18:30 Uhr, begann kurz nach 20:00 Uhr der Festabend. Moderator Christoph Brugger führte durch das Programm und sorgte für stetig humorvolle Ankündigungen. Nun hatten die Bürgermeister das Wort, in Blöcken zu immer drei Bürgermeistern, hatten diese wenige Minuten Zeit, ihre Gemeinde den Besuchern vorzustellen und zu erläutern, warum es so schön in ihrem Dettingen ist. Jeder Block wurde dann durch Musik der Gruppe Wildbock für kurze Zeit unterbrochen. Ein erster Auftritt des Spielmannszuges der Feuerwehr Konstanz, ließ die Erwartungen für den späteren zweiten Auftritt, nach oben schnellen. Diese Erwartungen wurden aber auch voll erfüllt. Mit Black Light, weißen Handschuhen und Neonleuchtende Trommelstecken, verwandelten diese die Bühne in eine wahrhaftige gespenstige Atmosphäre. Dieser Auftritt bildete dann sogleich auch den Abschluss des Festprogramms, so dass ab etwa 00:00 Uhr das Tanzbein geschwungen werden konnte. Zuvor sorgte noch „Bubi Kreuz“ mit einer auf die Feuerwehr zugeschnittenen Sketcheinlage, für Lacher. Bis zum frühen morgen spielte dann die Gruppe Wildbock auf, die ihrem Namen größte Ehre machte.

Gleich am Sonntagmorgen ging es weiter, nach einer kurzen Nacht fanden sich alle „Dettinger“ wieder in der Festhalle ein. Berthold Riedle, Kommandant der Feuerwehr Dettingen Konstanz, begrüße alle Gäste zum Frühschoppen mit Alleinunterhalter Berthold Schlum. Punkt 11:00 Uhr wurden dann die Ehrenzeichen der neun Dettinger Feuerwehren in Silber, an insgesamt 54 Personen, zusammen mit einer Urkunde übergeben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen verließen dann die ersten „Dettinger“ den Bodensee und brachen auf in Richtung Heimat. Aber fast alle haben sich mit den Worten „bis zum nächsten Dettinger Treffen, im nächsten Jahr in Rottenburg“ verabschiedet.

2016-03-12_Dettingertreffen_01

 

Quelle (Text + Bild): Andreas Emge, Dettingen/Main

Schwelbrand löst Feuerwehreinsatz aus

Dettingen – Feuerwehr löscht Schwelbrand

Um 07:32 Uhr löste die Rettungsleitstelle in Aalen am Donnerstag Morgen Feueralarm für die Abteilungen Dettingen, Heuchlingen und Gerstetten aus. Gemeldet wurde ein Brand in einem holzverarbeitenden Industriebetrieb in der Dettinger Heerstraße. Vor Ort fanden die ersten Einsatzkräfte eine verrauchte Halle vor, in der Hackschnitzel gelagert werden. Grund für die Rauchentwicklung war der Schwelbrand in einem Container, welcher mit Sägespänen gefüllt war. Mit Hilfe eines Radladers wurde der Container aus der Halle heraus gezogen. Um den Schwelbrand löschen zu können wurde der Container geöffnet und das Brandgut ausgeräumt. Die verrauchte Halle wurde gleichzeitig mittels mehrerer Hochleistungslüfter belüftet. Nach rund 2,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Betriebsbegehungen durchgeführt

Dettingen – Ortskenntnis durch Betriebsbegehungen aufgefrischt

2016-02-18_Betriebsbegehung_Dettingen_01Die Abteilung Dettingen führte im Februar zwei Betriebsbegehungen in Industriebetrieben durch. Die dadurch erlangte Ortskenntnis in den Firmen, ist im Einsatzfall von großem Vorteil für die Feuerwehr. Die erste Begehung fand bei der Firma Elektro-Spiegler GmbH statt. Deren Fertigungshallen wurden in den letzten Jahren umstrukturiert, sodass sich eine neue Raumaufteilung und Nutzung ergeben hat. Über diese informierten sich die Kameraden aus Dettingen. Bei der zweiten Begehung waren die Führungskräfte der Abteilungen Dettingen und Heuchlingen zu Gast im Zentrallager der Firma Netto. Dort wurde im Serverraum eine neue Gaslöschanlage installiert. Über deren Funktion und einhergehenden Besonderheiten informierten sich die Führungskräfte, um bei einem Auslösen der Anlage, die richtigen Maßnahmen treffen zu können.

 

Hauptversammlung der Feuerwehr Abteilung Dettingen

Dettingen – Abteilung blickt auf das vergangene Jahr zurück

Am Samstage den 13. Februar fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerstetten Abteilung Dettingen im Vereinsraum der Lindenhalle in Dettingen statt. Abteilungskommandant Rainer Dürr konnte im voll besetzten Vereinsraum die Ortsvorsteherin Anette Lindenmaier, weitere Ortschafts- und Gemeinderäte, den stellvertretenden Kommandant der Feuerwehr Gerstetten Gerhard Mack sowie etliche Kameraden aus der Aktiven-, Alters- und Jugendmannschaft recht herzlich begrüßen.

Zu Beginn wurde dem verstorbenen Kamerad Georg Schurr gedacht. Dieser hatte sich während seiner aktiven Dienstzeit stets zum Schutz und Wohl der Allgemeinheit eingesetzt. Durch seinen Beruf als Metzger, war er bei kameradschaftlichen Festen als Grillmeister immer tatkräftig dabei.

Dürr schilderte kurz mit Zahlen und Fakten den aktuellen Stand der Abteilung. Der Personalstand beträgt unverändert 35 Aktive Feuerwehrangehörige, davon vier weiblich. Der Altersdurchschnitt liegt bei 31,4 Jahre. In der Jugendgruppe sind 12 Jugendliche, darunter drei Mädchen aktiv. 20 Mitglieder stark ist die Altersabteilung. Die aktive Mannschaft wurde im Jahr 2015 zu insgesamt 15 Einsätzen alarmiert. Diese teilten sich auf in 11 Brandeinsätze, darunter vier Täuschungsalarme ausgelöst durch Brandmeldeanlagen, drei Gefahrguteinsätze bei denen ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen werden mussten und einer technischen Hilfeleistung, in Folge eines Wasserrohrbruchs. Des Weiteren wurden von der Abteilung zwei Verkehrsdienste und ein Brandschutzunterricht abgeleistet. Im Bereich der Ausbildung wurden 27 Übungsdienste auf Standortebene durchgeführt. Der Übungsbesuch lag bei guten 63%, was den Abteilungskommandanten sehr freute. 2015 Besuchten auch mehrere Kameraden Lehrgänge auf Kreisebene, sowie an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Zwei Atemschutzträger durchliefen die Heißausbildung im Brandcontainer in Heidenheim. Insgesamt verfügt die Abteilung Dettingen nun über 35 Ausgebildete Truppmänner und Sprechfunker, 23 Atemschutzgeräteträger, 23 Maschinisten und 30 Truppführer. Der Ausbildungsstand sei somit sehr solide, so Dürr. Neun Kameraden meisterten das Leistungsabzeichen Baden-Württemberg in Gold und zwei Kameraden das Abzeichen in Bronze. Das kameradschaftliche Highlight im vergangenen Jahr war ein dreitägiger Ausflug ins Allgäu, zusammen mit der Partnerwehr aus dem sächsischen Fröbersgrün.

Auf den Bericht des Abteilungskommandanten folgte der des Jugendgruppenleiters Tobias Melzer. Dieser ging kurz auf die verschiedenen Aktivitäten der Jugendgruppe Dettingen im vergangenen Jahr ein. Besonders hervorzuheben war dabei das eigene Zeltlager zu Beginn der Sommerferien. Dieses fand in Villingen-Schwenningen statt, bei dem sowohl Spiel und Spaß sowie auch die Kultur nicht zu kurz kamen. Weitere Highlights waren ein Ausflug in die Wilhelma nach Stuttgart und die Abnahme die Jugendflamme in den Stufen 1 und 2. Des Weiteren wurden mehrere Übungen zusammen mit den anderen Jugendgruppen der Gemeinde durchgeführt. Neu in die Jugendgruppe aufgenommen wurden Marika Knaut, Robin Müller und Leon Schneider.

 

Anschließend ließ Schriftführer Bernd Döll das vergangene Dienstjahr nochmals detailliert Revue passieren und gab Einblicke in die Tagesordnungen der verschiedenen Ausschusssitzungen. Kassierer Bernd Martin legte einen vorbildlichen Kassenbericht vor, dem Kassenprüfer Hermann Eberhardt nur zustimmen konnte. Alle 117 Buchungen konnten zweifelsfrei nachvollzogen werden.

Die Entlastung der Abteilungsführung wurde durch Ortsvorsteherin Anette Lindenmaier durchgeführt, diese erfolgte einstimmig. In ihrer Ansprache Dankte die Ortsvorsteherin für die Zeit und das Engagement aller Dettinger Feuerwehrleute, für das Wohl der Allgemeinheit. Es folgten die Grußworte des stellvertretenden Kommandanten Gerhard Mack, welcher die Abteilung für die gute Arbeit in 2015 beglückwünschte.

Der nächste Tagesordnungspunkt galt den Verabschiedungen. Aus der Leitung der Jugendgruppe wurde Cathrin Becher verabschiedet. Diese hatte nach sieben Jahren ihr Amt als stellvertretende Jugendgruppenleiterin niedergelegt. Abteilungskommandant Dürr dankte ihr für die erbrachte Arbeit in den vergangen Jahren und überreichte ein kleines Geschenk als Anerkennung. Ihre Nachfolger sind Lukas Woitsch und Uwe Klein, welche zusammen mit Jugendgruppenleiter Tobias Melzer die Leitung der Jugendgruppe übernehmen.

 

Es folgte eine ganze Reihe an Beförderungen. Nach der neuen Verwaltungsvorschrift der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg wurden folgenden Beförderungen durchgeführt:

FMZur Feuerwehrfrau wurden befördert: Anna-Katharina und Franziska Klaus-Eberhardt.

 

 

OFMZum Oberfeuerwehrmann/frau wurden beförderte: Cathrin Becher, Maike Kupferschmid, Florian Bretzger, Max Hartmann, Tobias Hofherr, Uwe Klein, Fabian und Daniel Mack, Lukas Woitsch und Jochen Zimmermann.

 

 

HFMZum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert: Jens Eberhardt und Michael Späth

 

 

 

Für 25 Jahre treuen Feuerwehrdienst wird an der Gesamthauptversammlung mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber geehrt, Hauptfeuerwehrmann Walter Eberhardt. Ebenfalls an der Gesamthauptversammlung werden Cathrin Becher und Tobias Melzer mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landkreises Heidenheim geehrt.

 

Unter dem Punkt Sonstiges gab Dürr noch einen Ausblick auf das aktuelle Jahr. Ein Höhepunkt wird die Feier zum 50 jährige Bestehen des Dettingertreffens sein. Dies wird Mitte März in Dettingen bei Konstanz gefeiert werden.

Nach einer guten Stunde konnte der Abteilungskommandant die Hauptversammlung schließen und alle Anwesenden noch zu einem Abendessen einladen.

Vortrag über Einsatzfahrten, Sonder- & Wegerecht

GERSTETTEN. Volles Haus zum Vortrag der Polizei zum Thema Sonder- und Wegerecht für die Feuerwehr

Bernd Jooß, Abteilungskommandant von Gerstetten, konnte ein volles Haus zum Vortrag der Polizei zum Thema Sonder- und Wegerecht, im Speziellen für die Feuerwehr begrüßen.
Neben Angehörigen aller Abteilungen der Gemeinde waren als Redner zwei Polizeibeamte der Einladung der Feuerwehr gefolgt und hielten einen ausführlichen Vortrag darüber wie es um das Sonder- und das Wegerecht für die Feuerwehr bestellt ist.

Die Kameraden haben einen Eindruck davon gewonnen welche erhöhten Risiken durch die Inanspruchnahme der beiden Rechte bestehen können, dass beide Rechte unabhängig von einander sind und vor allen Dingen was dadurch nicht abgedeckt ist.

Mit diesem Wissen hoffen wir alle noch besser in den nächsten Einsatz zu gehen und sicher wieder nach Hause zu kommen!

Hauptversammlung in Heuchlingen

HEUCHLINGEN. Abteilungsführung wieder gewählt.

Am Freitag 29.01.2016 fand die Hauptversammlung der Abt. Heuchlingen im voll besetzten Gerätehaus statt, hierbei konnte Abt.-Kommandant Wolfgang Pflanz neben seiner Mannschaft, den Ortsvorsteher Frank Schied, Kreisrat Armin Leber, Gemeinderat Franz Kraus, Gemeinderat Andreas Müller, Ortschaftsrat Jochen Wöhrle, den stellvertretenden Kommandant Gerhard Mack, Ehrenkommandant Gerhard Walter, Ehrenmitglied Walter Kölle, sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an den stellvertretenen Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim Eberhard Kieser.

In seinem Bericht ging Wolfgang Pflanz zunächst auf die Einsätze vom vergangenen Jahr ein. Die Abteilung wurde zu 14 Einsätze gerufen. Diese teilten sich auf in vier Brandeinsätze, einer technischen Hilfe und neunmal löste eine Brandmeldeanlage aus. Um diese Einsätze erfolgreich zu bewältigen wurden im letzten Jahr 31 Dienste und Übungen abgehalten. Die Kameradschaftspflege kam 2015 auch nicht zu kurz, so hat ein Zweitagesausflug nach Heidelberg stattgefunden, ein Grillfest und zwei Wanderungen wurden ebenso abgehalten.

Des Weiteren ging Wolfgang Pflanz auf den Personalstand ein. Nach den Eintritten von Rolf Wachter und Larissa Kraus im Laufe des letzten Jahres, beträgt dieser 31Personen, davon drei weiblich. Im Anschluss daran ging er auf die Lehrgänge ein, welche besucht wurden. Hierbei ist hervorzuheben, dass die Abteilung über fünf neue Maschinisten verfügt. Drei Kameraden der Abteilung nahmen 2015 an Feuerwehrwettbewerben in ganz Deutschland teil, dabei konnten sie mit ihrer Gruppe in der Gesamtwertung einen hervorragenden dritten Platz erzielen. Zum Schluss seines Berichtes gab Wolfgang Pflanz einen interessanten Rückblick über seine zu Ende gegangene Amtsperiode. In diesem ging er auf die besonderen Ereignisse seiner bisherigen fünfjährigen Amtszeit ein. Dies war zuerst der Umbau des Gerätehauses, gefolgt von der Gründung einer eigenen Jugendgruppe und der Beschaffung eines MTW für die Abteilung. Zum Abschluss seines Berichtes bedankte er sich beim Ortschaftsrat und der Feuerwehrführung für die Unterstützung in den letzten Jahren.

Auf den Bericht des Abt.-Kommandanten folgte der Bericht des Schriftführers Christian Baur, welcher von zwei Ausschusssitzungen berichtete. Darauf folgte der Bericht der Jugendgruppenleiterin Katharina Braunmiller, sie ging zuerst auf den Mitgliederstand ein. Dieser beträgt 24 Jugendliche, davon 9 aus Heuchlingen, anschließend berichtete sie von 25 Dienste, welche im letzten Jahr abgehalten wurden. Zum Abschluss ihres Berichtes hatte sie eine erfreuliche Nachricht zu verkünden, ab sofort wird Sven Kleiner als ein weiterer Betreuer der Jugendgruppe zu Verfügung stehen. Kassierer Jens Beck gab Auskunft über die Finanzen der Abteilung. Die Kassenprüfer Horst Filp und Carlo Merlini bescheinigtem ihm eine tadellos geführte Kasse.

Die Entlastung wurde vom Ortsvorsteher Frank Schied erfolgreich durchgeführt. In seiner Ansprache lobte er die gute Einsatzbereitschaft der Abteilung und freute sich, dass die Feuerwehr auch außerhalb ihrer Dienste und Einsätze Gutes für Heuchlingen macht, wie zum Beispiel der Weihnachtsbaumverkauf oder das Aufstellen des Maibaumes.

Der stv. Kommandant Gerhard Mack ging am Anfang seiner Rede auf die Anzahl der Dienste und den Mitgliederstand ein, beidem konnte er nur positives abgewinnen. Seine anschließenden Worte betrafen die Leistungen und Verdienste von Wolfgang Pflanz und Jochen Wöhrle in ihrer Amtszeit, welche er sehr lobte. Am Ende seiner Rede gratulierte er den Absolventen, welche das goldene Leistungsabzeichen Baden-Württemberg erfolgreich ablegten und informierte noch die Versammlung, dass dieses Jahr für die Gesamtfeuerwehr neue Uniformen beschafft werden.

Als nächstes standen die Wahlen auf der  Tagesordnung, die Kassenprüfer Horst Filp und Carlo Merlini wurden einstimmig wieder gewählt. Zum Beisitzer in den Abteilungsausschuss wurde Sven Kleiner und zum Beisitzer in den Gesamtausschuss wurde Ralf Preiß jeweils einstimmig gewählt. Nun standen die geheimen Wahlen zum Abteilungskommandanten und dessen Stellvertreter auf dem Programm. Nach einer kurzen Pause stand das Ergebnis fest, Wolfgang Pflanz wurde als Abteilungskommandant auf fünf Jahre einstimmig wieder gewählt und auch Jochen Wöhrle wurde als dessen Stellvertreter wieder gewählt.

Tagesordnungspunkt neun waren Neuaufnahmen, Beförderungen, Verabschiedungen und Ehrungen. Neu aufgenommen in die Feuerwehr wurden Rolf Wachter und Larissa Kraus. Tobias Ullrich wurde zum Feuerwehrmann befördert. Zu Oberfeuerwehrmann wurden Christian Baur, Thomas Bosch, Carlo Merlini und Sina Walter befördert.

Nach 47 Jahren Dienst tritt bzw. muss Hans Braunmiller, aufgrund des erreichten 65. Lebensjahr in die Altersabteilung übertreten. In einer Bilderpräsentation, blickte man auf die vielen Feuerwehrjahre im aktiven Dienst von Hans zurück. Dort gab es einige überdurchschnittliche Fähigkeiten und Leistungen, in Bezug auf Dienstzeit und Einsatzbereitschaft sollte er uns allen ein Vorbild sein, fügte Wolfgang Pflanz hinzu. Der stv. Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim, Eberhard Kieser überreichte ihm das Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbands Heidenheim. Von seinen Kameraden bekam er viel Applaus und ein Geschenk zum Abschied aus dem aktiven Dienst. Andreas Koch wird bei der Hauptversammlung der Gesamtwehr in Gerstetten für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg geehrt.

Zum Ende der Hauptversammlung hatte Wolfgang Pflanz noch eine Information und eine nachträgliche Ehrung übrig. Nach 21 Jahren legte Bernhard Bosch seinen Posten als Gerätewart nieder, sein Nachfolger wird Sven Kleiner. Aufgrund einer Änderung in der internen Ehrenordnung wurde Andreas Ulbrich nachträglich für 20 Jahre Schriftführer ein Geschenk überreicht. Am Ende der Hauptversammlung richtete Ehrenmitglied Walter Kölle noch ein paar Worte an die Anwesenden, in diesen hielt er einen interessanten historischen Rückblick von den Anfängen seiner Feuerwehrzeit bis heute. Anschließend beendete Wolfgang Pflanz die Hauptversammlung und lud noch zu einem Essen ein.

Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Gussenstadt

Ruhiges Jahr für die Gussenstadter Feuerwehrabteilung

GUSSENSTADT. Bilanz über das vergangene Jahr zogen die Gussenstadter Wehrmänner bei ihrer Hauptversammlung vergangenen Freitag im Feuerwehrgerätehaus. Vergangenes Jahr konnte sich die neue Abteilungsführung gut einarbeiten.

In seinem Bericht blickte Abteilungskommandant Thomas Kolb in Anwesenheit des Stellvertretenden Kommandant Gerhard Mack, Ortsvorsteher Werner Häcker sowie den Anwesenden Ortschaftsräten auf die Geschehnisse im Jahr 2015 zurück. Für Kolb und einige Ausschussmitglieder war es das erste Jahr in ihren Funktionen und so nahm die „Einarbeitung“ sehr viel Zeit in Anspruch. Einsatztechnisch wurde die Abteilung zu 4 Alarmeinsätzen gerufen. Zwei Brandeinsätze, 1 Technische Hilfeleistung und ein Erkundungseinsatz. Weiter Tätigkeiten der Wehrmänner waren 3 Parkplatzeinweisdienste und Verkehrsregelungen sowie ein Sicherheitswachdienst in der örtlichen Turn- und Festhalle. Die Feuerwehrmänner trafen sich zu 20 Übungsabenden, sowie einem Atemschutzsonderdienst. 2015 wurden wieder zahlreiche Lehrgänge besucht, sodass ein guter Ausbildungsstand vorgezeigt werden konnte. Drei Kameraden legten das Leistungsabzeichen Baden Württemberg in Bronze und Einer in Gold ab. Der Mitgliederstand zum 31.12.2015 beträgt 27 Feuerwehrangehörige, davon eine Feuerwehrfrau.

Aus dem Bericht des Leiters der Jugendfeuerwehrgruppe Gussenstadt, Simon Junginger, ging hervor, dass sich die Jugendfeuerwehrgruppe zu 51 Diensten und Aktivitäten traf. Die Jugendfeuerwehrgruppe hat 12 Mitglieder, davon drei Weiblich.

Schriftführer Daniel Jäger ging auf die einzelnen Aktivitäten im vergangen Jahr im Detail ein. So ging die Feuerwehrabteilung zusammen mit ihren Angehörigen nach Dresden auf einen 3-Tagesausflug, der Abteilungsausschuss traf sich zu 6 Sitzungen, es wurde der traditionelle Bauernhauhock am Vatertag abgehalten und der Maibaum am Dorfplatz wurde ebenfalls wieder durch die Abteilung aufgestellt.

Kassierer Ralf Staudenmaier konnte eine geordnete Kasse der Versammlung vorzeigen. Nichts hatten die Kassenprüfer Benjamin Jooß und Markus Ruoff zu beanstanden.

Bei der Entlastung bescheinigte Ortsvorsteher Werner Häcker allen Amtsträgern „hervorragende Arbeit“ und dankte im Namen aller Bürger für alle Arbeit.
Er war erfreut über die geringe Einsatzzahl der Abteilung, so konnte sich die neue Abteilungsführung gut einarbeiten. Er berichtete gute Nachrichten aus dem Gemeinderat, so ist die Neue Ausgehuniform nun für alle Feuerwehrangehörigen finanziert. Er wünschte den Wehrmännern ein ruhiges Jahr.

Bei den Wahlen wurde Kassierer Ralf Staudenmaier für weitere 5 Jahre in seinem Amt bestätigt. Benjamin Jooß und Raphael Weidenbacher wurden zu den Kassenprüfern gewählt.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Ehrungen, Beförderungen, Verabschiedung und Neuaufnahmen“ konnte Nick Reiner aus den Reihen der eigenen Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung als „Feuerwehrmann auf Probe“ aufgenommen und Befördert werden. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Tobias Auer, Sebastian Deissenrieder, Benjamin Jooß sowie Raphael Weidenbacher befördert. Außerdem wurden zum Hauptfeuerwehrmann  Daniel Jäger und Jürgen Jooß befördert.

Lukas Hüll, Alexandra Walz und Manfred Hoffie beenden auf eigenen Wunsch den Aktiven Dienst in der Feuerwehrabteilung Gussenstadt. Jeder für sich hat einiges für die Feuerwehrabteilung geleistet. So war Manfred Hoffie 30 Jahre im Aktiven Einsatzdienst tätig, davon 7 Jahre im Abteilungsausschuss und einige Jahre als Vertreter im Gesamtausschuss. Er war Ausgebildeter Gruppenführer und Maschinist für Hubrettungsfahrzeuge. Alle erhielten ein kleines Geschenk als Dankeschön für ihre geleistete Arbeit.

Gerhard Mack, stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Gerstetten, zeigte sich etwas besorgt über die Rückläufige Personalstärke der Einsatzabteilung. Er war aber sehr erfreut über den guten Ausbildungsstand der Abteilung. Er kündigt das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehrabteilung Gerstetten 2016 an.

Thomas Kolb dankte allen für das entgegengebracht Vertrauen. Er hofft weiterhin gute Zusammenarbeit und gab noch einen Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2016.

2016-01-22_Hauptversammlung_der_Feuerwehrabteulung_Gussenstadt_001Bei der Abeilungshauptversammlung der Feuerwehrabteilung Gussenstadt konnte Abteilungskommandant Thomas Kolb (rechts) einige seiner Wehrmänner befördern. Dies waren (von links): Raphael Weidenbacher, Daniel Jäger, Sebastian Deissenrieder, Tobias Auer und Benjamin Jooß.