Nachwuchskräfte der Gerstetter Wehr zeigten ihr Können

GUSSENSTADT. Ein Brand in einem Bürogebäude bei der Firma Pfisterer in Gussenstadt war das Szenario welches die 4 Jugendfeuerwehrgruppen aus Dettingen, Gerstetten, Gussenstadt und Heldenfingen/Heuchlingen sowie das Jugendrotkreuz Gerstetten am Samstag, den 24.September, bei ihrer gemeinsamen Hauptübung bewältigen mussten. Als ob ein Brand in einem Bürogebäude nicht schon schwer genug ist, so mussten noch 3 Personen vom Feuerwehrnachwuchs nach einem Staplerunfall gerettet werden.

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Beseitigung einer Ölspur

GUSSENSTADT. Ca. 500 Meter lange Ölspur wurde von Feuerwehr beseitigt

Zur Beseitigung einer rund 500 Meter langen Ölspur wurde die Gussenstadter Feuerwehrabteilung am Sonntagabend durch die Leitstelle Ostalb alarmiert.

Mithilfe von Ölbinder konnte der ausgelaufene Betriebsstoff, welcher sich vom Tulpenweg über die Kirchstraße weiter zur Werkstraße bis hin zur Hauptstraße zog, aufgenommen und die Straße gereinigt werden.

Zur Warnung der Verkehrsteilnehmer wurden Warnschilder aufgestellt.

Sommerferienprogramm zu Gast bei der Feuerwehr

GERSTETTEN. Am Freitag, 12.08. fanden sich 27 Mädchen und Jungen aus der Gesamtgemeinde im Feuerwehrmagazin Gerstetten ein, um die Feuerwehr etwas näher kennen zu lernen.

Zuerst durchliefen die Kinder verschiedenen Stationen an denen gezeigt wurde, wie Brände entstehen und diese dann auch bekämpft werden können, der Umgang mit hydraulischem Rettungsgerät durfte in einem kleinen Parcours ausprobiert werden, sowie der Aufbau einer Löschwasserleitung vom Hydrant bis zum Strahlrohr wurde erklärt, natürlich durfte dort auch jeder mal Hand anlegen und selbst spritzen.

Nachdem alle Gruppen die Stationen mit Bravur gemeistert hatten wurde es heiß. Den Mädchen und Jungen wurde vorgeführt was passiert, wenn brennendes Fett, wie beispielsweise in einer Pfanne beim Kochen, mit Wasser gelöscht wird. Es entsteht nämlich eine riesige Stichflamme. Ein besonderes Highlight war der anschließende Ausflug in luftige Höhe mit der Drehleiter, dort konnte Gerstetten einmal von oben betrachtet werden.

2016-08-12_Sommerferienprogramm_7Zum Abschluss konnte sich jeder beim Zielspritzen mit der Kübelspritze versuchen.

 

 

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Nach einem erlebnisreichen Nachmittag bei der Feuerwehr, bekam jeder noch ein Grillwürstchen, bevor die eifrigen Besucher gestärkt den Heimweg antreten mussten.

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Radtour der Jugendfeuerwehrgruppe Gussenstadt

Am Mittwoch, den 25.05.2016, begann für die 7 Jugendfeuerwehrler und 3 Betreuer die diesjährige Fahrradtour an den Bodensee. Die erste Etappe führte von Gussenstadt ins ca. 60 Kilometer entfernte Laupheim, wo die Gussenstadter bereits sehnsüchtig, im dortigen Feuerwehrhaus, erwartet wurden. Die Laupheimer-Feuerwehrkameraden präsentierten den Gussenstadtern ihr Feuerwehrhaus und luden Sie ein mit der Drehleiter zu fahren. Übernacht blieben die jungen Feuerwehrmänner mit ihren Betreuern im Feuerwehrhaus der Laupheimer.

Ab dem 2.Tag wurde die Fahrradstrecke ebener. Diese Etappe führte bin nach Ravensburg, wo es eine Stadtführung gab.Der Fahrradsattel wurde am 3. Tag mit Stolz bestiegen. Jeder wusste, nach den letzten 30 Kilometern war es geschafft. Die letzte Strecke lief eben und teilweise Bergab, was die Fahrt nur umso angenehmer machte. Von Ravensburg ab hatten wurden das bisher 10 Köpfige Fahrradteam von einer bekannten Feuerwehrfrau aus Salem und ihrem Hund ergänzt. Dann war das Ziel „Salem“ erreicht. Nachdem kennenlernen und einer kurzen Führung durch die komplette Feuerwache ging es endlich ab in den See. Abends wurde gegrillt und anschließend der Abend gemeinsam ausgeklungen.

Der 4. Tag war begann mit einem gemeinsamen Frühstück, gefolgt von der Besichtigung der Feuerwache Friedrichshafen-Stadt. Anschließend ging es mit der Fähre von Friedrichshafen nach Immenstadt. Am 5.Tag traten die Gussenstadter wieder den Heimweg an. Diesemal aber nicht mehr mit den Fahrrädern, sondern mit den Feuerwehrautos, welche bereits schon bei der Hinfahrt als Begleitfahrzeuge dienten.

Der Beginn der Radtour in Gussenstadt.

Neue Bekanntschaften in Ravensburg und Salem.

Vatertagshock der Abteilung Gussenstadt in der Bauernhau

Auf Grund des guten Wetters an Christi Himmelfahrt fanden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Wandergruppen den Weg zum traditionellen Vatertagshock der Gussenstadter Feuerwehrabteilung in der Bauernhau.

In diesem Jahr begann der Vatertags-Hock mit einem Gottesdienst der Gussenstadter Kirchengemeinde. Zur Mittagszeit lockte ein großes Angebot an Speisen die Wanderfreudigen in die Bauernhau. Unter den Gästen konnte man neben zahlreichen Gussenstadtern und den Feuerwehrabteilungen aus der Gesamtgemeinde Gerstetten auch viele auswärtige Wandergruppen im Bierzelt und unter den Bäumen begrüßen. Bei der Bewirtung, des seit mittlerweile mehr als 20 Jahren stattfindenden Festes in der Bauernhau, wurden die Feuerwehrleute bis in die späten Abendstunden tatkräftig von ihren Frauen und der Jugendfeuerwehr unterstützt.

Vortrag über Einsatzfahrten, Sonder- & Wegerecht

GERSTETTEN. Volles Haus zum Vortrag der Polizei zum Thema Sonder- und Wegerecht für die Feuerwehr

Bernd Jooß, Abteilungskommandant von Gerstetten, konnte ein volles Haus zum Vortrag der Polizei zum Thema Sonder- und Wegerecht, im Speziellen für die Feuerwehr begrüßen.
Neben Angehörigen aller Abteilungen der Gemeinde waren als Redner zwei Polizeibeamte der Einladung der Feuerwehr gefolgt und hielten einen ausführlichen Vortrag darüber wie es um das Sonder- und das Wegerecht für die Feuerwehr bestellt ist.

Die Kameraden haben einen Eindruck davon gewonnen welche erhöhten Risiken durch die Inanspruchnahme der beiden Rechte bestehen können, dass beide Rechte unabhängig von einander sind und vor allen Dingen was dadurch nicht abgedeckt ist.

Mit diesem Wissen hoffen wir alle noch besser in den nächsten Einsatz zu gehen und sicher wieder nach Hause zu kommen!

Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Gussenstadt

Ruhiges Jahr für die Gussenstadter Feuerwehrabteilung

GUSSENSTADT. Bilanz über das vergangene Jahr zogen die Gussenstadter Wehrmänner bei ihrer Hauptversammlung vergangenen Freitag im Feuerwehrgerätehaus. Vergangenes Jahr konnte sich die neue Abteilungsführung gut einarbeiten.

In seinem Bericht blickte Abteilungskommandant Thomas Kolb in Anwesenheit des Stellvertretenden Kommandant Gerhard Mack, Ortsvorsteher Werner Häcker sowie den Anwesenden Ortschaftsräten auf die Geschehnisse im Jahr 2015 zurück. Für Kolb und einige Ausschussmitglieder war es das erste Jahr in ihren Funktionen und so nahm die „Einarbeitung“ sehr viel Zeit in Anspruch. Einsatztechnisch wurde die Abteilung zu 4 Alarmeinsätzen gerufen. Zwei Brandeinsätze, 1 Technische Hilfeleistung und ein Erkundungseinsatz. Weiter Tätigkeiten der Wehrmänner waren 3 Parkplatzeinweisdienste und Verkehrsregelungen sowie ein Sicherheitswachdienst in der örtlichen Turn- und Festhalle. Die Feuerwehrmänner trafen sich zu 20 Übungsabenden, sowie einem Atemschutzsonderdienst. 2015 wurden wieder zahlreiche Lehrgänge besucht, sodass ein guter Ausbildungsstand vorgezeigt werden konnte. Drei Kameraden legten das Leistungsabzeichen Baden Württemberg in Bronze und Einer in Gold ab. Der Mitgliederstand zum 31.12.2015 beträgt 27 Feuerwehrangehörige, davon eine Feuerwehrfrau.

Aus dem Bericht des Leiters der Jugendfeuerwehrgruppe Gussenstadt, Simon Junginger, ging hervor, dass sich die Jugendfeuerwehrgruppe zu 51 Diensten und Aktivitäten traf. Die Jugendfeuerwehrgruppe hat 12 Mitglieder, davon drei Weiblich.

Schriftführer Daniel Jäger ging auf die einzelnen Aktivitäten im vergangen Jahr im Detail ein. So ging die Feuerwehrabteilung zusammen mit ihren Angehörigen nach Dresden auf einen 3-Tagesausflug, der Abteilungsausschuss traf sich zu 6 Sitzungen, es wurde der traditionelle Bauernhauhock am Vatertag abgehalten und der Maibaum am Dorfplatz wurde ebenfalls wieder durch die Abteilung aufgestellt.

Kassierer Ralf Staudenmaier konnte eine geordnete Kasse der Versammlung vorzeigen. Nichts hatten die Kassenprüfer Benjamin Jooß und Markus Ruoff zu beanstanden.

Bei der Entlastung bescheinigte Ortsvorsteher Werner Häcker allen Amtsträgern „hervorragende Arbeit“ und dankte im Namen aller Bürger für alle Arbeit.
Er war erfreut über die geringe Einsatzzahl der Abteilung, so konnte sich die neue Abteilungsführung gut einarbeiten. Er berichtete gute Nachrichten aus dem Gemeinderat, so ist die Neue Ausgehuniform nun für alle Feuerwehrangehörigen finanziert. Er wünschte den Wehrmännern ein ruhiges Jahr.

Bei den Wahlen wurde Kassierer Ralf Staudenmaier für weitere 5 Jahre in seinem Amt bestätigt. Benjamin Jooß und Raphael Weidenbacher wurden zu den Kassenprüfern gewählt.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Ehrungen, Beförderungen, Verabschiedung und Neuaufnahmen“ konnte Nick Reiner aus den Reihen der eigenen Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung als „Feuerwehrmann auf Probe“ aufgenommen und Befördert werden. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Tobias Auer, Sebastian Deissenrieder, Benjamin Jooß sowie Raphael Weidenbacher befördert. Außerdem wurden zum Hauptfeuerwehrmann  Daniel Jäger und Jürgen Jooß befördert.

Lukas Hüll, Alexandra Walz und Manfred Hoffie beenden auf eigenen Wunsch den Aktiven Dienst in der Feuerwehrabteilung Gussenstadt. Jeder für sich hat einiges für die Feuerwehrabteilung geleistet. So war Manfred Hoffie 30 Jahre im Aktiven Einsatzdienst tätig, davon 7 Jahre im Abteilungsausschuss und einige Jahre als Vertreter im Gesamtausschuss. Er war Ausgebildeter Gruppenführer und Maschinist für Hubrettungsfahrzeuge. Alle erhielten ein kleines Geschenk als Dankeschön für ihre geleistete Arbeit.

Gerhard Mack, stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Gerstetten, zeigte sich etwas besorgt über die Rückläufige Personalstärke der Einsatzabteilung. Er war aber sehr erfreut über den guten Ausbildungsstand der Abteilung. Er kündigt das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehrabteilung Gerstetten 2016 an.

Thomas Kolb dankte allen für das entgegengebracht Vertrauen. Er hofft weiterhin gute Zusammenarbeit und gab noch einen Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2016.

2016-01-22_Hauptversammlung_der_Feuerwehrabteulung_Gussenstadt_001Bei der Abeilungshauptversammlung der Feuerwehrabteilung Gussenstadt konnte Abteilungskommandant Thomas Kolb (rechts) einige seiner Wehrmänner befördern. Dies waren (von links): Raphael Weidenbacher, Daniel Jäger, Sebastian Deissenrieder, Tobias Auer und Benjamin Jooß.

Hauptversammlung der Jugendfeuerwehrgruppe Gussenstadt

Jugendfeuerwehrgruppe hielt Rückblick auf das zu Ende gehende Berichtsjahr

Gussenstadt. Am 28. Dezember, fand die Hauptversammlung der Jugendfeuerwehrgruppe Gussenstadt, im Feuerwehrgerätehaus in Gussenstadt statt.

Hierbei konnte Jugendgruppenleiter Simon Junginger neben seinen Floriansjünger aus Gussenstadt auch die Jugendgruppenleiter aus Gerstetten und Dettingen begrüßen. Ein weiterer Gruß galt dem Gussenstadter Abteilungskommandanten Thomas Kolb sowie den Gesamtjugendfeuerwehrwarten Werner Ischinger und Holger Seeßle.

In seinem Bericht wies Simon Junginger auf die 51 Dienste und Aktivitäten im zu Ende gehenden Jahr hin. Im Jahr 2015 sind zwei Neueintritte zu vermelden. Somit beläuft sich der Mitgliederstand auf 12 Jugendliche, davon drei weiblich. Er blickte auf die Highlights im zu Ende gehenden Jahr zurück und erwähnte besonders die Teilnahme am Kreisjugendzeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Göppingen auf der Kuchalb, den 3-tägigen Ausflug zusammen mit der Einsatzabteilung nach Dresden sowie die erfolgreiche Abnahme der Jugendflamme in der Stufen 1-3.

Jugendsprecher Kay Schlatterer und Schriftführer Nick Reiner blickten in ihren Berichten ausführlich auf die zahlreichen Aktivitäten zurück. So traf sich der Jugendausschuss zu drei Sitzungen. Als besonderes Ereignis wurden das “Brenznabada”, der Rodelausflug zusammen mit der Jugendgruppe aus Gerstetten und der Jugendgruppe des Roten-Kreuz Gerstetten und der Landesjugendfeuerwehrtag genannt. Sie blickten auf die gemeinsamen Dienste mit den Jugendgruppen aus Gerstetten, Dettingen und Heldenfingen/Heuchlingen zurück.

Kassierer Simon Junginger konnte eine ordentlich geführte Kasse der Versammlung vorzeigen. Die „Entlastung“ des Jugendausschusses sowie der Jugendleitung führte Abteilungskommandant Thomas Kolb durch. Er bedankte sich hierbei bei den Amtsträgern für ihre Arbeit im Jahr 2015 und lobte diese sehr.

Bei den Wahlen galt es den stellvertretenden Jugendgruppenleiter und einen neuen Jugendausschuss zu wählen. Als stellvertretender Jugendgruppenleiter wurde Michael Bosch für eine weitere Amtszeit gewählt. In den Jugendausschuss wurde Kay Schlatterer als Jugendsprecher, Marc Burger als stellvertretender Jugendsprecher, Lucas Renz als Schriftführer, Jan Stollenwerk und Nick Reiner als Beisitzer einstimmig gewählt.

Michael Bosch und Simon Junginger konnten allen Jugendlichen ihr Abzeichen der Jugendflamme Stufe 1-3 überreichen.
Letzterer bedankte sich bei allen für die zahlreiche und gute Mitarbeit über das Jahr hinweg und gab einen Ausblick auf die Aktivitäten das Jahr 2016.

Zum Abschluss der Hauptversammlung lud Junginger alle Anwesenden zu einem Essen ein.

Jugendfeuerwehr besichtigt Firma Ziegler in Giengen

GIENGEN. Am 05.12.15 besichtigten die Jugendgruppen der JF Gerstetten gemeinsam die Firma Ziegler Feuerwehrbedarf in Giengen.

Bei vielen Übungen haben die Jugendlichen und ihre Betreuer mit Schläuchen, Geräten und Fahrzeuge aus dem Hause Ziegler zu tun. Dabei kommen häufig Fragen auf, wo diese herkommen und wie sie hergestellt werden. Um diese Fragen zu beantworten machten sich die Jugendgruppen aus Gerstetten, Gussenstadt, Heldenfingen/Heuchlingen und Dettingen auf den Weg nach Giengen um die Firma Ziegler zu besichtigen.

Nach einer kurzen Einführung und einem anschließendem Vesper startete die Führung in der Schlauchweberei. Hier werden pro Jahr ca. eine Million Meter Feuerwehrschläuche unterschiedlicher Größe hergestellt.

Weiter ging die Tour in der Dreherei, wo an CNC Fräsen und Drehmaschinen hauptsächlich Bauteile für Feuerwehrpumpen gefertigt werden.

In der erst vor wenigen Jahren neu gebauten Lackierhalle können selbst die größten Fahrzeuge aus dem Hause Ziegler mit einer Länge von zwölf Metern an einem Stück mit Farbe versehen werden.

Wie diese Flugfeldlöschfahrzeuge und andere Feuerwehrfahrzeuge Stück für Stück zusammengebaut werden, konnte in den nächsten Hallen teils im laufendem Betrieb beobachtet werden. Pro Jahr baut die Firma Ziegler im Schnitt zwischen 550 und 600 Fahrzeuge auf unterschiedliche Fahrgestelle verschiedener Hersteller auf.

Abgeschlossen wurde die Besichtigung im firmeneigenen Museum in welchem unter anderem das erste Ziegler Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1953 ausgestellt ist.

Entsorgte Asche sorgt für Mülleimerbrand


GUSSENSTADT. Weil Asche in einem Mülleimer entsorgt wurde geriet dieser am vergangenen Samstag in Brand. Aufgrund der starken Flammen wurde die Außenfassade des Musikerheim in Mitleidenschaft gezogen.

Um 16.17 Uhr wurden die Feuerwehren aus Gussenstadt und Gerstetten zum Brand eines Mülleimers, auf der Gussenstadter Hauptstraße zwischen dem Musikerheim und dem angrenzenden Wohnhaus gerufen. Da der Mülleimer bereits stark in Flammen stand wurde die Fassade des Musikerheims in Mitleidenschaft gezogen. Der Mülleimer war schnell gelöscht und die Fassaden der beiden Gebäude wurden gekühlt und nach Gluhtnestern abgesucht. Nach ca. 45 Minuten konnten die Feuerwehren wieder in ihre Standorte zurückkehren. Die Gussenstadter und Gerstetter Feuerwehr war mit ca. 30 Angehörigen und 5 Fahrzeugen vor Ort.

Helfertag der Feuerwehr und des DRK Gerstetten


Besonderer Schultag für ca. 300 Schülerinnen und Schüler der Gerstetter und Gussenstadter Schulen.

GERSTETTEN. Am 30. Oktober erlebten ca. 300 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3-6 vom Gerstetter Bildungszentrum, sowie die 3 und 4 Klasse der Grundschule Gussenstadt einen ganz besonderen Schultag. Die Feuerwehrabteilung Gerstetten und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Ortsgruppe Gerstetten nahmen am Landesweit stattfindenden Helfertag der „Blaulichtorganisationen“ teil. An diesem „Helfertag“ besuchen verschiedene Hilfsorganisationen die jeweiligen Schulen in ihrer Gemeinde.

Von 7.45 Uhr bis 10.20 Uhr begannen die Klassen 3 und 4 mit dem vorbereiteten Stationsdurchlauf. Jeder Schüler bekam eine Stationskarte die an den einzelnen Stationen abgestempelt werden mussten.

Die Feuerwehrabteilung Gerstetten, mit 9 Aktiven Feuerwehrangehörigen und 4 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, hatte die Stationen „Retten“ hierbei wurde mit einem Feuerwehr-Spreizer ein Metallrohr verbogen. Bei der Station „Bergen“ wurde mit einem Greifzug ein Auto bewegt. Die Persönliche Schutzausrüstung und das Atemschutzgerät durfte bei der Station „Schützen“ angeschaut werden. Praktische Versuche gab es bei der Station „Löschen“. Im Chemiesaal wurden Versuche mit Feuer gezeigt und auch die Frage „Warum brennt es“ wurde geklärt. Die letzte Station war die Station „Treffen“. Hierbei musste mit der sogenannte „Kübelspritze“ Tennisbälle von Pylonen heruntergespritzt werden.

Die DRK-Ortsgruppe Gerstetten hatte mit 5 Aktiven und 12 Schulsanitätsdienstlern und Mitgliedern des Jugendrotkreuz ebenfalls 5 Stationen vorbereitet. Diese waren „Transportieren“ hierbei musste auf einer Krankentrage ein Verletzter durch einen Parcour transportiert werden. „Pflegen“ war die 2. Station, hier musste auf Zeit Medikamente, in Form von Smarties, in einen Medikamenten Dispenser nach Plan eingefüllt werden. Beim „Behandeln“ wurden Verbände, Pflaster & Co erklärt. Gegenseitig wurde das Verbinden geübt. Die stabile Seitenlage wurde bei der Station „Stabilisieren“ geübt. Es wurde erklärt wann diese notwendig ist. Als letztes wurde bei der Station „Versorgen“ der Gerätewagen –SAN, das Katastrophenschutzfahrzeug welches in der Gemeinde Gerstetten stationiert ist gezeigt. Was hat es alles an Board und wann wird was gebraucht wurde erklärt.

Um 10.20 Uhr wurde mit dem Martinshorn das Ende des Stationsrundgangs für alle hörbar beendet. Dann waren bis 12.45 Uhr die Klassen 5-6 dran. Das Ende wurde wieder mit dem „Martinshorns“ symbolisiert.

Der Dank der Schulleiterin Eva Grech ging an die Organisatoren Andreas Haupt von der Freiwillige Feuerwehr Gerstetten sowie Claudia Prinzing und Stefanie Sapper vom DRK Gerstetten.

Ein weiterer Dank galt den Sponsoren „Edeka“ für die Geschänke für die Kinder, dem Getränkemarkt „Junginger“ für die Getränkespende an die Helfer und Eva Grech für die Versperspende für die Helfer.

Bilder: Bildungszentrum Gerstetten

Bei der Jährlichen Hauptübung der Jugendfeuerwehr Gerstetten zeigten die Nachwuchskräfte ihr Können

GERSTETTEN. 2 Explosionen führten zu einem Brand bei Landtechnik Jäger, dass war das Szenario welches die 4 Jugendfeuerwehrgruppen aus Dettingen, Gerstetten, Gussenstadt und Heldenfingen/Heuchlingen am vergangenen Samstag bei ihrer jährlichen Hauptübung bewältigen mussten. Als ob zwei Brandstellen nicht schon schwer genug sind, so mussten noch 5 Personen vom Feuerwehrnachwuchs gerettet werden.

Mit neun Feuerwehrfahrzeugen war die rund 45 Jugendlichen der 4 Jugendfeuerwehrgruppen der Gerstetter Alb zusammen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern zum Landtechnik Jäger geeilt. Natürlich wie die Großen mit Blaulicht und Martinshorn. Nachdem der Einsatzleiter die Lage erkundet und seine Befehle gegeben hatte, begannen die jungen Brandbekämpfter von allen Seiten das „Brandobjekt“ Jäger Landtechnik zu “löschen”. Damit es auch richtiges Feuer zu löschen gab, wurden zwei alte Fässer mit Holzresten angezündet.

Parallel zur Brandbekämpfung wurden mehrere Trupps, in die teils künstlich verrauchte Werkstatt geschickt, um da fünf Verletzte zu Retten. Bei einem Verletzten wurde angenommen, dass dieser unter einem Reifenstapel lag. Somit musste eine technische Rettung mit Hebekissen eingeleitet werden.

Alles unter den prüfenden Blicken der zahlreichen Eltern und Verwandten, sowie dem stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Holger Seeßle, Kommandant Michael Zimmermann und Elisabeth Dauner als Vertretung der Gemeinde.

Nach knapp 45 Minuten hieß es „Brand aus“. Alle Brandstellen waren gelöscht und sämtliche Personen gerettet.

Bei der abschließenden Lagebesprechung lobten Einsatzleiter Andreas Haupt, der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Holger Seeßle und Kommandant Michael Zimmermann den hervorragenden und raschen Ablauf der Übung und das abarbeiten der verschieden Einsatzpunkte. Sie wünschten sich, dass die Jugendlichen weiter so motiviert bei der Jugendfeuerwehr bleiben, sodass sie mit 18 Jahren in die Einsatzabteilung aufgenommen werden können.

Lobende Worte gab es auch für die zahlreichen Betreuerinnen und Betreuer in den einzelnen Jugendgruppen, ohne die so eine hervorragende Jugendarbeit nicht zu Stande kommen würde.

Ein Dankeschön gilt der Gemeinde Gerstetten für die Unterstützung der Jugendarbeit in der Feuerwehr. Ein weiterer Dank galt Steffen Jäger für das überlassen des „Brandobjektes“.

 

Überschlag bei Verkehrsunfall innerorts

Aufgrund missachteter Vorfahrt ereignete sich in Gerstetten auf der Kreuzung Berliner Str. / Blücher Str. ein Verkehrsunfall. Die Leiststelle Ostalb alarmierte die Abteilungen Gerstetten und Gussenstadt sowie den Rettungsdienst.

Nach wenigen Minuten traf die Feuerwehr ein und konnte feststellen, dass glücklicherweise keine Personen eingeklemmt waren und es alle selbstständig aus den Fahrzeugen geschafft hatten. Ein Fahrzeug überschlug sich und blieb auf der Fahrerseite liegen.
Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgetreut.

Nachdem die Polizei die Unfallaufnahme abgeschlossen hatte wurden die Fahrzeuge, die beide fahruntüchtig waren, von Abschleppdienst abgeholt. Anschließend konnte die Feuerwehr die Strasse reinigen.

Links:

Vatertagshock der Abteilung Gussenstadt in der Bauernhau

Auf Grund des guten Wetters an Christi Himmelfahrt fanden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Wandergruppen den Weg zum traditionellen Vatertagshock der Gussenstadter Feuerwehrabteilung in der Bauernhau.

In diesem Jahr begann der Vatertags-Hock mit einem Gottesdienst der Gussenstadter Kirchengemeinde.

Zur Mittagszeit lockte ein großes Angebot an Speisen die Wanderfreudigen in die Bauernhau. Unter den Gästen konnte man neben zahlreichen Gussenstadtern und den Feuerwehrabteilungen aus der Gesamtgemeinde Gerstetten auch viele auswärtige Wandergruppen im Bierzelt und unter den Bäumen begrüßen. Bei der Bewirtung, des seit mittlerweile mehr als 20 Jahren stattfindenden Festes in der Bauernhau, wurden die Feuerwehrleute bis in die späten Abendstunden tatkräftig von ihren Frauen und der Jugendfeuerwehr unterstützt.

 

Jugendgruppen aus Dettingen und Gussenstadt üben gemeinsam

Am Freitag, 8. Mai traf sich der Feuerwehrnachwuchs aus Gussenstadt und Dettingen zu einer gemeinsamen Übung.

Auf dem Dettinger Sportplatz galt es zwei brennende Palettenhäuser zu löschen. Rasch begannen zwei Trupps mit der Brandbekämpfung, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung aufgebaut, um anschließend gemeinsam das Feuer bekämpfen zu können.

Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnten versteckte Glutnester ausfindig gemacht und abgelöscht werden. So wurde mit dem ruhigem Gewissen, dass sich das Feuer nicht erneut entfacht, die Schläuche und Strahlrohre in den Fahrzeugen verstaut.