Unser Brandschutztipp – Für ein sicheres Grillvergnügen

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Nach den „Eisheiligen“ beginnt spätestens mit den Pfingstferien die Grillsaison. Damit diese für alle zum gelungenen Freizeiterlebnis und nicht zum Desaster wird, empfielt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg um Beachtung einiger Grundregeln. Wenn diese Ratschläge beachtet werden, steht einer vergnüglichen und unfallfreien Grillparty nichts mehr in Wege:

  • Wählen Sie einen standfesten und sicheren Standplatz für den Grill und halten Sie Abstand zu brennbaren Stoffen wie Lampions, Girlanden, etc. Ein Sicherheitsabstand von 2-3 Metern ist das Mindestmaß!
  • Zum Anzünden des Grills verwenden Sie Trockenbrennstoffe oder Grillanzünder, niemals jedoch brennbare Flüssigkeiten. Gießen Sie insbesondere keinen Spiritus o.ä. in den Grill! Fachen Sie das Feuer nicht mit Preßluft oder gar mit Sauerstoff an!
  • Halten Sie Löschmittel bereit! Ein Feuerlöscher oder Eimer Wasser hilft Entstehungsbrände zu bekämpfen.
  • Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt mit dem Grill hantieren.
  • Tragen Sie beim Hantieren am Grill keine Synthetik-Kleidung. Diese kann schlagartig Feuer fangen!
  • Nach dem Grillen löschen Sie die Glut ab. Füllen Sie niemals heiße Asche in Müllgefäße. Wenn Sie in einer Grillstelle im Freien grillen, decken Sie die Glut vollständig mit Erde ab, damit der Wind sie nicht forttragen kann.
  • Zur Vermeidung von Waldbränden ist für Feuer außerhalb befestigter Grillplätze vom Waldrand ein Sicherheitsabstand von 300 Metern gesetzlich vorgeschrieben.
  • Bei Unfällen oder Bränden rufen Sie die Feuerwehr über Telefonnummer 112.

Wir wünschen guten Appetit und eine unfall- und schadenfreie Grillsaison!

Quelle: Landesfeuerwehrverband BW

Vatertagshock der Abteilung Gussenstadt in der Bauernhau

Auf Grund des guten Wetters an Christi Himmelfahrt fanden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Wandergruppen den Weg zum traditionellen Vatertagshock der Gussenstadter Feuerwehrabteilung in der Bauernhau.

In diesem Jahr begann der Vatertags-Hock mit einem Gottesdienst der Gussenstadter Kirchengemeinde. Zur Mittagszeit lockte ein großes Angebot an Speisen die Wanderfreudigen in die Bauernhau. Unter den Gästen konnte man neben zahlreichen Gussenstadtern und den Feuerwehrabteilungen aus der Gesamtgemeinde Gerstetten auch viele auswärtige Wandergruppen im Bierzelt und unter den Bäumen begrüßen. Bei der Bewirtung, des seit mittlerweile mehr als 20 Jahren stattfindenden Festes in der Bauernhau, wurden die Feuerwehrleute bis in die späten Abendstunden tatkräftig von ihren Frauen und der Jugendfeuerwehr unterstützt.

Kellerbrand ruft Feuerwehr auf den Plan

Gegen 09:30 Uhr wurden am Freitagmorgen die Abteilungen Gerstetten, Heuchlingen und Heldenfingen der Gerstetter Wehr in die Heldenfinger Ortsmitte gerufen. In einem Wohnhaus brannte es im Keller. Im Innenangriff unter Atemschutz konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Das Brandgut wurde von der Feuerwehr ins Freie gebracht. Die teilweile stark verrauchten Räume des Wohnhauses wurden von der Feuerwehr belüftet. Personen wurden bei dem Feuer keine verletzt.

 

Gut gerüstet für Einsätze mit gefährlichen Stoffen

Dettingen – Der erste  Ausbildungsblock im Jahr 2016 befasste sich mit Themen im Bereich der Gefahrstoffe.

Wie schon in den Jahren zuvor, übte die Abteilung Dettingen Themen rund um den Gefahrguteinsatz in Form eines Ausbildungsblockes. Da die Abteilung mit Materialien für Unfälle mit gefährlichen Stoffen ausgestattet ist, darunter auch zwei Chemikalienschutzanzüge, kurz CSA, rückt sie zu Einsätzen dieser Art im gesamten Gemeindegebiet aus.

Dieses Aufgabengebiet gehört zu einem der anspruchsvollsten der Feuerwehr, somit bedarf es einer Menge an Übung, als Vorbereitung für den Ernstfall. In einem Ausbildungsblock „Gefahrgut“ welcher Unterrichte, Stationsausbildungen und Einsatzübungen umfasste, frischten die Feuerwehrfrauen und -männer ihr Wissen in diesem Bereich wieder auf. Hierbei ging es unter anderem um die Festigung von Standardeinsatzregeln, das richtige An- und Ablegen des CSA, den Aufbau eines Notdekontaminationsplatzes, aber auch um die Erkundung von Gefahrenlagen. Letzteres spielt vor allem eine entscheidende Rolle bei Unfällen mit Gefahrstoffen. Sind Personen in Gefahr? Welcher Stoff läuft aus und in welcher Menge? Besteht eine Gefahr der Ausbreitung? All das sind Fragen, die in der Anfangsphase eines Gefahrguteinsatzes zu klären sind.

Die Feuerwehr Gerstetten ist jedoch nur für erste Maßnahmen ausgerüstet. Im Ernstfall wird der Gefahrgutzug des Landkreises, welcher über weiteres Material verfügt, Unterstützung leisten. Da die Anfangsphase eines Einsatzes meist für den Einsatzerfolg entscheidend ist, ist es umso wichtiger, dass die Mitglieder der Abteilung Dettingen immer auf dem aktuellen Stand und gut ausgebildet sind.

Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Gerstetten, dem Gefahrgutzug des Landkreises Heidenheim und des DRK wurde bei einer Einsatzübung auf dem Betriebsgelände der Firma Netto Markendiscount geübt. Angenommen wurde dabei der Austritt von Ammoniak, aus einer Kühlanlage, im Keller des Lagergebäudes. Die Aufgabe der Feuerwehr Gerstetten bestand vorrangig in der Rettung von Menschen aus dem Gefahrenbereich sowie der Erkundung der genauen Lage. Um dieser vorgefunden unkontrollierten Lage wieder Herr zu werden wurden sie von den Spezialisten des Gefahrgutzuges tatkräftig unterstützt. Diese führten Messungen im Gebäude durch, stoppten den Austritt des Kühlmittels und pumpten den bereits ausgelaufenen Stoff in spezielle Fässer um. Am Ende der Übung konnte durch Hauptkommandant Zimmermann eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten bestätigt werden. Diese Zusammenarbeit muss jedoch weiterhin ausgebaut und geübt werden, um für den Ernstfall jederzeit bestens gerüstet zu sein.

Bericht der Heidenheimer Zeitung über diese Übung.

2. Platz beim Fußballturnier

Die Abt. Heuchlingen erreichte einen guten zweiten Platz beim Fußball Hallenturnier der Feuerwehren des Landkreises Heidenheim in Sontheim an der Brenz.

Am Samstag den 02.04.2016 machte sich die Abteilung Heuchlingen auf nach Sontheim an der Brenz, wo in der Hermann-Eberhardt-Halle das 6. Hallenfußballturnier der Feuerwehren des Landkreises stattfand. In der Gruppenphase besiegte man die Mannschaft aus Bissingen mit 3:1, gegen unsere Kameraden aus dem Nachbarort Hausen wurde 2:0 gewonnen und im letzten Gruppenspiel reichte es noch zu einem unentschieden gegen Bergenweiler. Als Gruppenerster der Gruppe B ging es im Halbfinale gegen den zweiten der Gruppe A. Dies war die Mannschaft aus Ochsenberg, mit wunderschönen Kombinationen fegte man diese mit 5-0 vom Platz. Im Finale traf man wieder gegen die Kameraden aus Hausen, leider konnte die sehr gute Leistung der letzten Spiele nicht mehr abgerufen werden und man verlor mit 0-2. Die Enttäuschung nach dem verlorenen Finale war natürlich groß, Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft aus Hausen und vielen Dank nach Sontheim für die super organisierte und schöne Veranstaltung.

4. Klasse zu Gast bei der Feuerwehr

Dettingen – Brandschutzunterricht für die Grundschule durchgeführt

Im Rahmen der Brandschutzerziehung, besuchte die 4. Klasse der Grundschule in Dettingen, die örtliche Feuerwehr. Hierzu wurden die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin an der Grundschule mit drei Feuerwehrautos abgeholt und an das Feuerwehrhaus gebracht. Nachdem Jugendgruppenleiter Tobias Melzer die Gäste begrüßt hatte, stand zuerst das Thema „Brennen und Löschen“ auf dem Plan. Anhand des Verbrennungsdreieckes wurden die Grundlagen für eine Verbrennung erklärt und mit einigen Versuchen belegt. Welche brennbaren Stoffe es gibt und wie diese eingeteilt werden, wurde aufgezeigt. Welche Rolle der Sauerstoff für ein Feuer spielt, konnten die Schülerinnen und Schüler bei einer Verbrennung in reinem Sauerstoff beobachten. Doch nicht nur der Verbrennungsvorgang an sich, sondern auch das Löschen von Feuern kam nicht zu kurz. So wurde die kühlende Wirkung des Wassers verdeutlicht und mittels Löschschaum ein Flüssigkeitsbrand erstickt. Die Erklärung des allseits bekannten Feuerlöschers durfte an dieser Stelle nicht fehlen.

Sollte es jedoch einmal zu einem Notfall kommen, ist es wichtig zu wissen, wie Hilfe gerufen werden kann. Die europaweite Notrufnummer 112 war jedem der Jungen und Mädchen bereits ein Begriff. Die sogenannten fünf W-Fragen wurden noch einmal zusammen wiederholt, bevor es daran ging einen „richtigen“ Notruf bei der Rettungsleistelle in Aalen abzusetzen.

Die Jugendgruppe der Abteilung Dettingen führte den Viertklässlern einen Löschangriff vor. Somit war aus nächster Nähe zu betrachten, wie die Schläuche ausgerollt werden und wo das Löschwasser eigentlich herkommt. Im Anschluss durfte jeder einmal mit dem Strahlrohr spritzen.

Zurück am Gerätehaus erklärte Tobias den Schülerinnen und Schüler noch das Feuerwehrfahrzeug und die darin verladene Ausrüstung. Damit war der Besuch der 4. Klasse, bei der Feuerwehr, nach rund drei Stunden beendet. Dabei waren sich alle einig, dass dieser Ausflug außerhalb der regulären Schulzeiten ein voller Erfolg war.

50 Jahre Dettinger Treffen der Feuerwehren aus ganz Deutschland

 

Dettingen (Konstanz) – Über 400 Gäste feierten vergangenes Wochenende am Bodensee

Als im Jahre 1966, Josef Deggelmann aus Dettingen bei Konstanz, das 1. Dettinger Treffen der Feuerwehren aus Deutschland in Dettingen an der Erms initiierte, glaubte wahrscheinlich noch niemand daran, dass dieses Treffen nach 50 Jahren noch immer ein fester Bestandteil im jährlichen Terminkalender der neun Dettinger Feuerwehren aus ganz Deutschland sein wird. Nach dem Josef Deggelmann bis 1994 diese Treffen leitete, von 1994 bis 2006 Erich Siegel aus Dettingen/ Teck das Ruder in der Hand hatte, fand das 50. Jubiläumstreffen vom 12. bis 13.03.2016, unter der Präsidentschaft von Winfried Reisert aus Dettingen am Main, am Bodensee in Dettingen Konstanz, statt.

Über zwei Jahren wurde für dieses Jubiläumstreffen bereits geplant, denn es sollte etwas besonders werden. Dass dies schwer werden würde, war jedem von vorne herein klar, denn bis heute waren alle 49 vorausgegangene Treffen schon ein Highlight für sich.

Dass es etwas besonderes wird, konnte man schon an der Gästeliste erkennen. Unter den über 400 Gästen, wovon über 300 auch über Nacht in Konstanz blieben, weilten alleine acht von neun Dettinger Bürgermeister/Ortsvorsteher. Voran der Bürgermeister von Konstanz, Herr Dr. Andreas Osner sowie der Ortsvorsteher Roger Tscheulin (Dettingen-Konstanz), der Bürgermeister von Dettingen am Main, Herr Winfried Bruder der Bürgermeister von Dettingen an der Erms, Herr Michael Hillert, der Bürgermeister von Dettingen/Teck, Herr Rainer Haußmann, die Ortsvorsteher von Dettingen Rottenburg, Herr Hubert Walz, Dettingen Horb, Herr Josef Nadj, Dettingen Gerstetten, Frau Anette Lindenmaier sowie der Amtsleiter von Dettingen an der Donau, Herr Ludwig Griener. Lediglich von Dettingen an der Iller, war kein offizieller Gemeindevertreter zu Gast.

Aber auch Feuerwehrführungskräfte waren geladen. So erschien der Kommandant der Feuerwehr Konstanz, Herr Klaus Dieter Quintus. Der Kreisbrandrat des Landkreises Aschaffenburg, Herr Karl-Heinz Ostheimer, musste krankheitsbedingt kurzfristig den Besuch absagen und ließ sich entschuldigen.

Bereits am Freitagabend tagten die neun Kommandanten zusammen mit dem Präsident und seinem Stellvertreter. Letzte Details wurden besprochen, der Ablauf und Zeitplan noch einmal durchgegangen. Aber auch für die nächsten Treffen in der Zukunft wurden bereits die Weichen gestellt.

Am Samstagmorgen fand um 10:30 Uhr ein Besuch am Grab von Josef Deggelmann, dem Gründer der Treffen, statt. Neben einer Ansprache und einem gemeinsamen Gebet, wurde mit der Niederstellung einer Schale, an seine Arbeit zum Wohle und der Kameradschaft aller neun Dettingen, gedacht.

Offiziell wurde es dann ab 16:00 Uhr in der Kapitän Rohmer Halle. Die über 400 Gäste trafen ein und wurden von den neun Kommandanten mit Handschlag begrüßt. In geselliger Runde wurde ein Glas Sekt angeboten und die ersten Gespräche geführt.

Pünktlich um 17:00 Uhr startete der eigentliche Festakt. Präsident Winfried Reisert (Main), hieß alle „Dettinger“ in der schön dekorierten Halle, willkommen. Er hielt auch eine kurze Festansprache, bevor ein Grußwort des Konstanzer Bürgermeisters Dr. Andreas Osner, folgte. Der Stellvertretende Präsident Peter Becher (Gerstetten) hatte eine wunderbare Chronik in Wort und Bild zum 50. Jubiläum vorbereitet. Diese trug er im Anschluss an die Vorredner in einer derart begeisternden Art und Weise vor, dass seine Ausführungen am Ende mit stehenden Ovationen belohnt wurden. Schlag auf Schlag ging es auch weiter, es folgten die Ehrungen. Geehrt wurden die drei noch lebenden Gründungsmitglieder Peter Kronenbitter (Horb), Franz Notz (Iller) und Konrad Kesselring (Rottenburg, war aber nicht anwesend), weiterhin noch der Ehrenpräsident Erich Sigel (Teck) sowie der Stellvertretende Präsident Peter Becher (Gerstetten). Alle erhielten das neu geschaffen Ehrenzeichen der neun Dettingen in Gold. Eine Überraschung erlebte dann noch der amtierende Präsident Winfried Reisert (Main), er wurde mit dem Feuerwehr Ehrenkreuz in Bronze, des Deutschen Feuerwehr Verbandes ausgezeichnet.

Nach dem gemeinsamen Abendessen um 18:30 Uhr, begann kurz nach 20:00 Uhr der Festabend. Moderator Christoph Brugger führte durch das Programm und sorgte für stetig humorvolle Ankündigungen. Nun hatten die Bürgermeister das Wort, in Blöcken zu immer drei Bürgermeistern, hatten diese wenige Minuten Zeit, ihre Gemeinde den Besuchern vorzustellen und zu erläutern, warum es so schön in ihrem Dettingen ist. Jeder Block wurde dann durch Musik der Gruppe Wildbock für kurze Zeit unterbrochen. Ein erster Auftritt des Spielmannszuges der Feuerwehr Konstanz, ließ die Erwartungen für den späteren zweiten Auftritt, nach oben schnellen. Diese Erwartungen wurden aber auch voll erfüllt. Mit Black Light, weißen Handschuhen und Neonleuchtende Trommelstecken, verwandelten diese die Bühne in eine wahrhaftige gespenstige Atmosphäre. Dieser Auftritt bildete dann sogleich auch den Abschluss des Festprogramms, so dass ab etwa 00:00 Uhr das Tanzbein geschwungen werden konnte. Zuvor sorgte noch „Bubi Kreuz“ mit einer auf die Feuerwehr zugeschnittenen Sketcheinlage, für Lacher. Bis zum frühen morgen spielte dann die Gruppe Wildbock auf, die ihrem Namen größte Ehre machte.

Gleich am Sonntagmorgen ging es weiter, nach einer kurzen Nacht fanden sich alle „Dettinger“ wieder in der Festhalle ein. Berthold Riedle, Kommandant der Feuerwehr Dettingen Konstanz, begrüße alle Gäste zum Frühschoppen mit Alleinunterhalter Berthold Schlum. Punkt 11:00 Uhr wurden dann die Ehrenzeichen der neun Dettinger Feuerwehren in Silber, an insgesamt 54 Personen, zusammen mit einer Urkunde übergeben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen verließen dann die ersten „Dettinger“ den Bodensee und brachen auf in Richtung Heimat. Aber fast alle haben sich mit den Worten „bis zum nächsten Dettinger Treffen, im nächsten Jahr in Rottenburg“ verabschiedet.

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Quelle (Text + Bild): Andreas Emge, Dettingen/Main

Saisonstart der Wettbewerbs Gruppen

Am Samstag 20.02.2016 beim Kuppelcup der Feuerwehr Lich-Nieder-Bessingen  in Hessen, erreichte die Gruppe Gerstetten 1 den fünften und die Gruppe Gerstetten 2 den achten Platz von insgesamt 32 teilnehmenden Mannschaften

In der Vorrunde hatte jede Gruppe drei Läufe, die besten zwei zählten als Qualifikation für die Hauptrunde wo die besten 16 Mannschaften im KO System gegeneinander antraten. Dort traf Gerstetten 2 auf die Feuerwehr aus Eichen, gegen die beste und erfahrenste Mannschaft Deutschlands war man allerdings chancenlos. Gerstetten 1 zog mit einen Sieg gegen Nieder-Bessingen 2 ins Viertelfinale ein. Der Gegner dort war die Mannschaft aus Langenbach, leider schied man trotz besserer Zeit zwecks Fehlerpunkten aus.

Bei der Siegerehrung wurde der Mannschaft Gerstetten 1 der Wanderpokal für die schnellste Zeit des Tages mit 17,89 Sekunden überreicht. Dieser Erfolg zeigte, dass man mittlerweile zu den absoluten Top Mannschaften in Deutschland gehört. Um so eine Zeit noch öfters auf die Bahn zu bringen, muss allerdings noch an der Konstanz gearbeitet werden. Cupsieger wurde die Mannschaft aus Herrenberg-Kuppingen.

Alle die auch mal einen so spannenden und hochklassigen Feuerwehr Wettbewerb erleben möchten, haben am Samstag 12.03.2016 die Möglichkeit dazu. Anlässlich ihres 150 jährigen Jubiläums veranstaltet die Feuerwehr Gerstetten den 2. Süddeutschen Kuppelcup in der Kliffhalle in Heldenfingen. Ab 15 Uhr können dort bei bester Verpflegung, einige deutsche und ausländische Spitzenmannschaften beobachtet und angefeuert werden.

Hauptversammlung Jugendgruppe Gerstetten

GERSTETTEN – Jugendgruppe Gerstetten mit neuer Führung

Die Jugendgruppe Gerstetten hielt am 19. Februar 2016 ihre jährliche Hauptversammlung ab, zu deren Einladung viele der Jugendlichen gefolgt sind. Ebenso sind Gäste aus anderen Jugendgruppen, Mitglieder des Abteilungsausschusses sowie Abteilungskommandant Bernd Jooß und dessen Stellvertreter Volker Frisch der Einladung nachgekommen.

Aufgrund des vorzeitigen Abschieds aus der Führung war es Timo Schmid als stellvertretender Jugendgruppenleiter, welcher den Rechenschaftsbericht für das Berichtsjahr 2015 vorlegen durfte.

In diesem Bericht wurden die beeindruckenden Personalzahlen vorgelegt, welche zum 31.12.2015 31 Mitglieder betrug. Mädchen sind bislang leider nicht in der Gruppe vertreten, was überaus schade ist, da diese die Gemeinschaft ebenso wie die Jungs bereichern. Den fünf Neuzugängen der Gruppe stehen auch 5 Übertritte in die Reihen der Aktiven Wehr gegenüber, leider sind auch 6 Austritte zu verzeichnen.

Schmid berichtete über die abgehaltenen sowie besuchten Veranstaltungen der Gruppe, wie beispielsweise die Unterstützung des Kuppelcups, den Helfertag, den 24h-Dienst oder das 6-tägige Zeltlager in Breithental bei Krumbach als Jahreshighlight aus kameradschaftlicher Sicht. Im Zeltlager konnte man sich u.a. im Fussballgolf versuchen, die Berufsfeuerwehr Augsburg sowie der Allgäu-Airport wurden besichtigt.
Der besondere Dank im Namen der gesamten Jugendgruppe gilt Andreas Haupt, welcher jahrelang das Amt des Jugendgruppenleiters begleitet hatte und nun ausgeschieden ist. Als kleine Anerkennung für diesen Dienst übergab ihm Schmid dankend einen Vesperkorb, den er zusammen mit seinen Liebsten verzehren kann, die in seiner Amtsausübung ja zwangsläufig auf ihn verzichten mussten.

Dem Bericht folgend wurde das Wort an Max Frisch Jugendgruppensprecher übergeben. Er ging detailliert auf die abgehaltenen Dienste des vergangenen Jahres ein. Da er selbst in der kommenden Hauptversammlung der Aktiven Wehr in deren Reihen übernommen wird ist dies sein letzter Bericht als Mitglied der Jugendgruppe.

Kai Grotz konnte in seinem Bericht als Kassierer eine geordnete Kasse vorweisen und gab Auskunft über das Zahlenwerk der Jugendgruppe.

Die Versammlung war der Meinung, dass alle Amtsträger der Gruppe deren Arbeit ohne Mängel verrichteten. Dies zeigte sich durch die einstimmige Entlastung der gesamten Jugendführung in Gerstetten.

Die fünf Neuzugänge werden traditionell an der Hauptversammlung per Handschlag begrüßt. Dies waren:

  • Maximillian Hoffmann
  • Pascal Völker
  • Justus Rio
  • Noyan Güder
  • Furkan Yalcin

In den aktiven Feuerwehrdienst sind übergetreten:

  • Yusuf Günes
  • Gregor Mendes
  • Lukas Neher
  • Rico Nemec
  • Dominik Pfendert

Für diverse freigewordene oder neu zu wählende Ämter wurde ebenfalls Personal gefunden.
Als neuer Jugendgruppenleiter wurde Timo Schmid gewählt, dessen Stellvertreter wurde Lukas Neher.
Stellvertretender Jugendgruppensprecher wurde Michael Weinstock, als Beisitzer stellt sich Alexander Burger zur Wahl.
Alle Wahlen wurden einstimmig abgegeben. Timo Schmid dankte allen Wählern für das entgegen gebrachte Vertrauen und hofft auf eine weiterhin positive und spannende Zusammenarbeit mit den Jugendlichen.

Zum Abschluss der Versammlung wandte sich Abteilungskommandant Bernd Jooß zu Wort.
Er dankte den Jugendlichen für deren Engagement in der Jugendfeuerwehr, dass sie dabei sind und auch hoffentlich bleiben, alle Spaß an der Sache und der Kameradschaft haben. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr zeigen sich in der Öffentlichkeit in Uniform, das macht immer was her und wird auch von anderen Kindern und Jugendlichen des Gemeinde gesehen. Jeder kann stolz darauf sein eine solche Uniform zu tragen!
Der besondere Dank galt dem kompletten Betreuerpersonal der Jugendgruppe. Zum Dienstbetrieb der Jugendgruppe wird ein enormer Zeitaufwand erbracht, welcher die allerhöchste Achtung und Respekt verdient! Man muss sich immer vor Augen halten, dass diese Kameraden das alles zusätzlich zum Aktiven Dienst tun – und selbst dort noch zusätzliche Aufgaben übernehmen!

Im Anschluss an die Versammlung lud die Jugendgruppe alle Anwesenden noch zum gemeinsamen Vesper ein.

Betriebsbegehungen durchgeführt

Dettingen – Ortskenntnis durch Betriebsbegehungen aufgefrischt

2016-02-18_Betriebsbegehung_Dettingen_01Die Abteilung Dettingen führte im Februar zwei Betriebsbegehungen in Industriebetrieben durch. Die dadurch erlangte Ortskenntnis in den Firmen, ist im Einsatzfall von großem Vorteil für die Feuerwehr. Die erste Begehung fand bei der Firma Elektro-Spiegler GmbH statt. Deren Fertigungshallen wurden in den letzten Jahren umstrukturiert, sodass sich eine neue Raumaufteilung und Nutzung ergeben hat. Über diese informierten sich die Kameraden aus Dettingen. Bei der zweiten Begehung waren die Führungskräfte der Abteilungen Dettingen und Heuchlingen zu Gast im Zentrallager der Firma Netto. Dort wurde im Serverraum eine neue Gaslöschanlage installiert. Über deren Funktion und einhergehenden Besonderheiten informierten sich die Führungskräfte, um bei einem Auslösen der Anlage, die richtigen Maßnahmen treffen zu können.

 

Hauptversammlung der Feuerwehr Abteilung Dettingen

Dettingen – Abteilung blickt auf das vergangene Jahr zurück

Am Samstage den 13. Februar fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerstetten Abteilung Dettingen im Vereinsraum der Lindenhalle in Dettingen statt. Abteilungskommandant Rainer Dürr konnte im voll besetzten Vereinsraum die Ortsvorsteherin Anette Lindenmaier, weitere Ortschafts- und Gemeinderäte, den stellvertretenden Kommandant der Feuerwehr Gerstetten Gerhard Mack sowie etliche Kameraden aus der Aktiven-, Alters- und Jugendmannschaft recht herzlich begrüßen.

Zu Beginn wurde dem verstorbenen Kamerad Georg Schurr gedacht. Dieser hatte sich während seiner aktiven Dienstzeit stets zum Schutz und Wohl der Allgemeinheit eingesetzt. Durch seinen Beruf als Metzger, war er bei kameradschaftlichen Festen als Grillmeister immer tatkräftig dabei.

Dürr schilderte kurz mit Zahlen und Fakten den aktuellen Stand der Abteilung. Der Personalstand beträgt unverändert 35 Aktive Feuerwehrangehörige, davon vier weiblich. Der Altersdurchschnitt liegt bei 31,4 Jahre. In der Jugendgruppe sind 12 Jugendliche, darunter drei Mädchen aktiv. 20 Mitglieder stark ist die Altersabteilung. Die aktive Mannschaft wurde im Jahr 2015 zu insgesamt 15 Einsätzen alarmiert. Diese teilten sich auf in 11 Brandeinsätze, darunter vier Täuschungsalarme ausgelöst durch Brandmeldeanlagen, drei Gefahrguteinsätze bei denen ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen werden mussten und einer technischen Hilfeleistung, in Folge eines Wasserrohrbruchs. Des Weiteren wurden von der Abteilung zwei Verkehrsdienste und ein Brandschutzunterricht abgeleistet. Im Bereich der Ausbildung wurden 27 Übungsdienste auf Standortebene durchgeführt. Der Übungsbesuch lag bei guten 63%, was den Abteilungskommandanten sehr freute. 2015 Besuchten auch mehrere Kameraden Lehrgänge auf Kreisebene, sowie an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal. Zwei Atemschutzträger durchliefen die Heißausbildung im Brandcontainer in Heidenheim. Insgesamt verfügt die Abteilung Dettingen nun über 35 Ausgebildete Truppmänner und Sprechfunker, 23 Atemschutzgeräteträger, 23 Maschinisten und 30 Truppführer. Der Ausbildungsstand sei somit sehr solide, so Dürr. Neun Kameraden meisterten das Leistungsabzeichen Baden-Württemberg in Gold und zwei Kameraden das Abzeichen in Bronze. Das kameradschaftliche Highlight im vergangenen Jahr war ein dreitägiger Ausflug ins Allgäu, zusammen mit der Partnerwehr aus dem sächsischen Fröbersgrün.

Auf den Bericht des Abteilungskommandanten folgte der des Jugendgruppenleiters Tobias Melzer. Dieser ging kurz auf die verschiedenen Aktivitäten der Jugendgruppe Dettingen im vergangenen Jahr ein. Besonders hervorzuheben war dabei das eigene Zeltlager zu Beginn der Sommerferien. Dieses fand in Villingen-Schwenningen statt, bei dem sowohl Spiel und Spaß sowie auch die Kultur nicht zu kurz kamen. Weitere Highlights waren ein Ausflug in die Wilhelma nach Stuttgart und die Abnahme die Jugendflamme in den Stufen 1 und 2. Des Weiteren wurden mehrere Übungen zusammen mit den anderen Jugendgruppen der Gemeinde durchgeführt. Neu in die Jugendgruppe aufgenommen wurden Marika Knaut, Robin Müller und Leon Schneider.

 

Anschließend ließ Schriftführer Bernd Döll das vergangene Dienstjahr nochmals detailliert Revue passieren und gab Einblicke in die Tagesordnungen der verschiedenen Ausschusssitzungen. Kassierer Bernd Martin legte einen vorbildlichen Kassenbericht vor, dem Kassenprüfer Hermann Eberhardt nur zustimmen konnte. Alle 117 Buchungen konnten zweifelsfrei nachvollzogen werden.

Die Entlastung der Abteilungsführung wurde durch Ortsvorsteherin Anette Lindenmaier durchgeführt, diese erfolgte einstimmig. In ihrer Ansprache Dankte die Ortsvorsteherin für die Zeit und das Engagement aller Dettinger Feuerwehrleute, für das Wohl der Allgemeinheit. Es folgten die Grußworte des stellvertretenden Kommandanten Gerhard Mack, welcher die Abteilung für die gute Arbeit in 2015 beglückwünschte.

Der nächste Tagesordnungspunkt galt den Verabschiedungen. Aus der Leitung der Jugendgruppe wurde Cathrin Becher verabschiedet. Diese hatte nach sieben Jahren ihr Amt als stellvertretende Jugendgruppenleiterin niedergelegt. Abteilungskommandant Dürr dankte ihr für die erbrachte Arbeit in den vergangen Jahren und überreichte ein kleines Geschenk als Anerkennung. Ihre Nachfolger sind Lukas Woitsch und Uwe Klein, welche zusammen mit Jugendgruppenleiter Tobias Melzer die Leitung der Jugendgruppe übernehmen.

 

Es folgte eine ganze Reihe an Beförderungen. Nach der neuen Verwaltungsvorschrift der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg wurden folgenden Beförderungen durchgeführt:

FMZur Feuerwehrfrau wurden befördert: Anna-Katharina und Franziska Klaus-Eberhardt.

 

 

OFMZum Oberfeuerwehrmann/frau wurden beförderte: Cathrin Becher, Maike Kupferschmid, Florian Bretzger, Max Hartmann, Tobias Hofherr, Uwe Klein, Fabian und Daniel Mack, Lukas Woitsch und Jochen Zimmermann.

 

 

HFMZum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert: Jens Eberhardt und Michael Späth

 

 

 

Für 25 Jahre treuen Feuerwehrdienst wird an der Gesamthauptversammlung mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber geehrt, Hauptfeuerwehrmann Walter Eberhardt. Ebenfalls an der Gesamthauptversammlung werden Cathrin Becher und Tobias Melzer mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr des Landkreises Heidenheim geehrt.

 

Unter dem Punkt Sonstiges gab Dürr noch einen Ausblick auf das aktuelle Jahr. Ein Höhepunkt wird die Feier zum 50 jährige Bestehen des Dettingertreffens sein. Dies wird Mitte März in Dettingen bei Konstanz gefeiert werden.

Nach einer guten Stunde konnte der Abteilungskommandant die Hauptversammlung schließen und alle Anwesenden noch zu einem Abendessen einladen.

Hauptversammlung Feuerwehrförderverein Dettingen

DETTINGEN. Förderverein überreicht Handschuhe zur Technischen Hilfeleistung

Am vergangenen Samstag wurde die 11. Hauptversammlung des Feuerwehrfördervereins Dettingen im Vereinsraum der Lindenhalle abgehalten.

Vorsitzender Hermann Delle konnte neben zahlreichen Mitgliedern auch den stellv. Kommandant Gerhard Mack begrüßen. In seinem Bericht ging Hermann Delle auf die Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr ein und bedankte sich bei allen Mitgliedern für die rege Teilnahme an diesen.

Schriftführer Uwe Klein verließ das Protokoll der letzten Hauptversammlung und ging auf die jährliche Deckreisigsammlung und auf den Informationsabend zum Thema Notfallseelsorge sein.

Ernst Dürr, Kassierer des Fördervereins gab einen Einblick in die Finanzen. Kassenprüfer Hermann Eberhardt bescheinigte der Versammlung eine tadellose Kassenführung.

So konnte unter der Leitung von Peter Becher die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet werden.

Unter dem Punkt Verschiedenes konnte Vorsitzender Hermann Delle erfreulicher Weise 14 Paar Arbeitshandschuhe zur Technischen Hilfeleistung an die Abteilung Dettingen übergeben. Somit wurden in drei Schritten mittlerweile die Persönliche Schutzausrüstung aller Mitglieder der Einsatzabteilung mit solchen Handschuhen erweitert.

Der jährliche Informationsabend wird dieses Jahr zum Thema Patientenverfügung stattfinden.

Abschließend bedankte sich Abteilungskommandant Rainer Dürr für die Unterstützung durch den Förderverein.

 

 

Im Not­fall 112: Das gilt seit 25 Jah­ren eu­ro­pa­weit

112

Schon die Kleinsten lernen es im Kindergarten: der Notruf 112 sorgt für schnelle Hilfe, wenn es brennt oder ein Notarzt benötigt wird. Viele Erwachsene wissen jedoch häufig nicht, dass über die 112 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Feuerwehren und Rettungsdienste erreicht und alarmiert werden können. Den europaweiten Notruf 112 gibt es seit 25 Jahren.

Ob Feuer in Böblingen oder ein Unfall kurz vor Barcelona: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Mittlerweile ist sichergestellt, dass Hilfesuchende in 38 Ländern Europas unter der einheitlichen Notrufnummer 112 die Notrufzentralen der Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei über Festnetz- und Mobilfunkanschlüsse erreichen. Jedoch wissen bislang nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union Hilfe bringt. Bei einem Notfall in Deutschland würden 82 Prozent der Befragten die 112 wählen.

Jede/jeder muss wissen, was im Notfall zu tun ist.

„Unser Ziel ist es, dass alle Bürgerinnen und Bürger diese lebenswichtige Nummer kennen und wissen, dass der Notruf 112 in ganz Deutschland und Europa der schnellste Weg ist, um Hilfe zu erreichen.“, sagt Dr. Frank Knödler, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg. „Dabei kommt es nicht nur darauf an, im Notfall die richtige Rufnummer zu kennen. Genauso wichtig ist es, die richtigen Angaben zu machen, damit Menschen in Not schnell und wirksam geholfen werden kann.“, so Knödler weiter.

Denn: Ganz gleich ob Dienstreise, Urlaub oder einfach so: Die Mobilität innerhalb Europas ist hoch, eine EU-weit einheitliche Notrufnummer also sehr sinnvoll. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe! Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon.

Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos! Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Die 112 kann vom Handy und vom Festnetz ohne Vorwahl gewählt werden, egal wo man sich befindet. Die Verbindung wird automatisch zur örtlich zuständigen Leitstelle aufgebaut. Die 112 funktioniert auch ohne Guthaben, aber seit 2009 wegen zu viel Missbrauch nur noch mit eingelegter SIM-Karte.

Notrufe können immer zurückverfolgt werden, auch bei Rufnummernunterdrückung, sie werden bevorzugt behandelt. Im Handynetz werden evtl. sogar andere Gespräche beendet, um eine Verbindung herzustellen. Außerdem wird bei fehlendem Empfang beim eigenen Anbieter versucht, über einen anderen Anbieter eine Verbindung herzustellen. Das Gespräch wird aufgezeichnet, um beispielsweise bei schlechter Sprachqualität oder bei einem Verbindungsabbruch nochmals die wichtigsten Informationen ermitteln zu können.

Der Landesfeuerwehrverband hat auf seiner Homepage zahlreiche Brandschutztipps eingestellt. Passend zum Thema Notruf weisen wir auf den Tipp „Wenns brenzlig werden sollte“ hin.

Quelle: Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

Vortrag über Einsatzfahrten, Sonder- & Wegerecht

GERSTETTEN. Volles Haus zum Vortrag der Polizei zum Thema Sonder- und Wegerecht für die Feuerwehr

Bernd Jooß, Abteilungskommandant von Gerstetten, konnte ein volles Haus zum Vortrag der Polizei zum Thema Sonder- und Wegerecht, im Speziellen für die Feuerwehr begrüßen.
Neben Angehörigen aller Abteilungen der Gemeinde waren als Redner zwei Polizeibeamte der Einladung der Feuerwehr gefolgt und hielten einen ausführlichen Vortrag darüber wie es um das Sonder- und das Wegerecht für die Feuerwehr bestellt ist.

Die Kameraden haben einen Eindruck davon gewonnen welche erhöhten Risiken durch die Inanspruchnahme der beiden Rechte bestehen können, dass beide Rechte unabhängig von einander sind und vor allen Dingen was dadurch nicht abgedeckt ist.

Mit diesem Wissen hoffen wir alle noch besser in den nächsten Einsatz zu gehen und sicher wieder nach Hause zu kommen!

Hauptversammlung in Heuchlingen

HEUCHLINGEN. Abteilungsführung wieder gewählt.

Am Freitag 29.01.2016 fand die Hauptversammlung der Abt. Heuchlingen im voll besetzten Gerätehaus statt, hierbei konnte Abt.-Kommandant Wolfgang Pflanz neben seiner Mannschaft, den Ortsvorsteher Frank Schied, Kreisrat Armin Leber, Gemeinderat Franz Kraus, Gemeinderat Andreas Müller, Ortschaftsrat Jochen Wöhrle, den stellvertretenden Kommandant Gerhard Mack, Ehrenkommandant Gerhard Walter, Ehrenmitglied Walter Kölle, sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an den stellvertretenen Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim Eberhard Kieser.

In seinem Bericht ging Wolfgang Pflanz zunächst auf die Einsätze vom vergangenen Jahr ein. Die Abteilung wurde zu 14 Einsätze gerufen. Diese teilten sich auf in vier Brandeinsätze, einer technischen Hilfe und neunmal löste eine Brandmeldeanlage aus. Um diese Einsätze erfolgreich zu bewältigen wurden im letzten Jahr 31 Dienste und Übungen abgehalten. Die Kameradschaftspflege kam 2015 auch nicht zu kurz, so hat ein Zweitagesausflug nach Heidelberg stattgefunden, ein Grillfest und zwei Wanderungen wurden ebenso abgehalten.

Des Weiteren ging Wolfgang Pflanz auf den Personalstand ein. Nach den Eintritten von Rolf Wachter und Larissa Kraus im Laufe des letzten Jahres, beträgt dieser 31Personen, davon drei weiblich. Im Anschluss daran ging er auf die Lehrgänge ein, welche besucht wurden. Hierbei ist hervorzuheben, dass die Abteilung über fünf neue Maschinisten verfügt. Drei Kameraden der Abteilung nahmen 2015 an Feuerwehrwettbewerben in ganz Deutschland teil, dabei konnten sie mit ihrer Gruppe in der Gesamtwertung einen hervorragenden dritten Platz erzielen. Zum Schluss seines Berichtes gab Wolfgang Pflanz einen interessanten Rückblick über seine zu Ende gegangene Amtsperiode. In diesem ging er auf die besonderen Ereignisse seiner bisherigen fünfjährigen Amtszeit ein. Dies war zuerst der Umbau des Gerätehauses, gefolgt von der Gründung einer eigenen Jugendgruppe und der Beschaffung eines MTW für die Abteilung. Zum Abschluss seines Berichtes bedankte er sich beim Ortschaftsrat und der Feuerwehrführung für die Unterstützung in den letzten Jahren.

Auf den Bericht des Abt.-Kommandanten folgte der Bericht des Schriftführers Christian Baur, welcher von zwei Ausschusssitzungen berichtete. Darauf folgte der Bericht der Jugendgruppenleiterin Katharina Braunmiller, sie ging zuerst auf den Mitgliederstand ein. Dieser beträgt 24 Jugendliche, davon 9 aus Heuchlingen, anschließend berichtete sie von 25 Dienste, welche im letzten Jahr abgehalten wurden. Zum Abschluss ihres Berichtes hatte sie eine erfreuliche Nachricht zu verkünden, ab sofort wird Sven Kleiner als ein weiterer Betreuer der Jugendgruppe zu Verfügung stehen. Kassierer Jens Beck gab Auskunft über die Finanzen der Abteilung. Die Kassenprüfer Horst Filp und Carlo Merlini bescheinigtem ihm eine tadellos geführte Kasse.

Die Entlastung wurde vom Ortsvorsteher Frank Schied erfolgreich durchgeführt. In seiner Ansprache lobte er die gute Einsatzbereitschaft der Abteilung und freute sich, dass die Feuerwehr auch außerhalb ihrer Dienste und Einsätze Gutes für Heuchlingen macht, wie zum Beispiel der Weihnachtsbaumverkauf oder das Aufstellen des Maibaumes.

Der stv. Kommandant Gerhard Mack ging am Anfang seiner Rede auf die Anzahl der Dienste und den Mitgliederstand ein, beidem konnte er nur positives abgewinnen. Seine anschließenden Worte betrafen die Leistungen und Verdienste von Wolfgang Pflanz und Jochen Wöhrle in ihrer Amtszeit, welche er sehr lobte. Am Ende seiner Rede gratulierte er den Absolventen, welche das goldene Leistungsabzeichen Baden-Württemberg erfolgreich ablegten und informierte noch die Versammlung, dass dieses Jahr für die Gesamtfeuerwehr neue Uniformen beschafft werden.

Als nächstes standen die Wahlen auf der  Tagesordnung, die Kassenprüfer Horst Filp und Carlo Merlini wurden einstimmig wieder gewählt. Zum Beisitzer in den Abteilungsausschuss wurde Sven Kleiner und zum Beisitzer in den Gesamtausschuss wurde Ralf Preiß jeweils einstimmig gewählt. Nun standen die geheimen Wahlen zum Abteilungskommandanten und dessen Stellvertreter auf dem Programm. Nach einer kurzen Pause stand das Ergebnis fest, Wolfgang Pflanz wurde als Abteilungskommandant auf fünf Jahre einstimmig wieder gewählt und auch Jochen Wöhrle wurde als dessen Stellvertreter wieder gewählt.

Tagesordnungspunkt neun waren Neuaufnahmen, Beförderungen, Verabschiedungen und Ehrungen. Neu aufgenommen in die Feuerwehr wurden Rolf Wachter und Larissa Kraus. Tobias Ullrich wurde zum Feuerwehrmann befördert. Zu Oberfeuerwehrmann wurden Christian Baur, Thomas Bosch, Carlo Merlini und Sina Walter befördert.

Nach 47 Jahren Dienst tritt bzw. muss Hans Braunmiller, aufgrund des erreichten 65. Lebensjahr in die Altersabteilung übertreten. In einer Bilderpräsentation, blickte man auf die vielen Feuerwehrjahre im aktiven Dienst von Hans zurück. Dort gab es einige überdurchschnittliche Fähigkeiten und Leistungen, in Bezug auf Dienstzeit und Einsatzbereitschaft sollte er uns allen ein Vorbild sein, fügte Wolfgang Pflanz hinzu. Der stv. Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim, Eberhard Kieser überreichte ihm das Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbands Heidenheim. Von seinen Kameraden bekam er viel Applaus und ein Geschenk zum Abschied aus dem aktiven Dienst. Andreas Koch wird bei der Hauptversammlung der Gesamtwehr in Gerstetten für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg geehrt.

Zum Ende der Hauptversammlung hatte Wolfgang Pflanz noch eine Information und eine nachträgliche Ehrung übrig. Nach 21 Jahren legte Bernhard Bosch seinen Posten als Gerätewart nieder, sein Nachfolger wird Sven Kleiner. Aufgrund einer Änderung in der internen Ehrenordnung wurde Andreas Ulbrich nachträglich für 20 Jahre Schriftführer ein Geschenk überreicht. Am Ende der Hauptversammlung richtete Ehrenmitglied Walter Kölle noch ein paar Worte an die Anwesenden, in diesen hielt er einen interessanten historischen Rückblick von den Anfängen seiner Feuerwehrzeit bis heute. Anschließend beendete Wolfgang Pflanz die Hauptversammlung und lud noch zu einem Essen ein.